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Kategoriearchiv: Hamburg
Als Luftwaffenhelfer 1944 in Berlin und bei Leuna
Zu diesem Bericht gehören einige Fotos, die ich im Februar 1944 vom Flakturm Humboldthain aufgenommen hatte – auf einem ist ein kleines Stück vom Kopf vom LWH Chr.F. zu erkennen. Wir zwei wanderten damals an einem Sonntag vorsichtig um die beiden Türme und im restlichen Humboldthain herum, lasen Flaksplitter und eine halb abgebrannte Stabbrandbombe auf, […]
Die Operation Gomorra Die roten Nächte der tausend Steine
Es scheint mir angebracht, zu Beginn ein paar einleitende Erklärungen zu geben. Natürlich ist mir und wahrscheinlich auch vielen anderen Deutschen klar, dass anderen Völkern unter dem Hitler-Regime furchtbare Schrecken widerfahren sind. Niemand kann sich davon völlig freisprechen. Was aber in der Nacht vom 27. auf den 28. Juli 1943 über Hamburg hereinbrach, war in […]
Juni 1944 – Ein Luftangriff auf Hamburg von Charlotte Brozzo
Es muß noch Nacht gewesen sein, als von einem Flugplatz in Mittelengland viele Bomber – Geschwader, jedes etwa 14 – 17 Flugzeuge stark, in kurzen Abständen aufstiegen. Zur gleichen Zeit, einige hundert Kilometer östlich, schlich sich das erste Morgengrauen in das glasklare, wolkenlose Firmament.Es war der frühe Morgen des 20. Juni 1944, der längste Tag […]
BDM – Mädchen Gisela von Gisela Richter (Jhrg. 1924)
Als nach 1945 so viele Menschen davon sprachen, „dass es alle gewusst haben“ was in den KZs passiert war und immer mehr Scheußlichkeiten bekannt wurden, habe ich mich immer wieder gefragt, woher die Leute ihr Wissen hatten und warum ich so ahnungslos war? – Warum ist bei uns zu Haus auch nicht andeutungsweise kritisch über […]
Kriegsende im Kloster von Dr. Josef Scharrer
Durch die immer häufiger werdenden Luftangriffe auf Nürnberg wurden meine Eltern 1944 vor die Entscheidung gestellt, mich – ihren damals Zwölfjährigen – entweder mit der „Kinderlandverschickung“ in die Hohe Tatra mitzugeben, oder einen anderen Ort mit Hauptschule zu suchen, der in weniger gefährdeten Zonen läge. Schließlich war die Entscheidung gefallen. Zusammen mit meiner Oma wurde […]
Ein Wort voraus
In der Gründungsphase des SNHH 1998 wurde auch eine Klientel von Senioren angesprochen, die das neue Medium Internet entdeckte und nutzte, um die meist traumatischen Erlebnisse aus der Kriegs- und Nachkriegszeit für sich selbst durch eine Niederschrift aufzuarbeiten und mit anderen auszutauschen. Da bot es sich an, das Seniorennet als Forum mit einem Link „Zeitzeugen“ […]
Der Weg Zurück Die letzten Tage des Krieges in der Altmark von Gertrud Everding
Der Weg zurück. Der Horizont, lodernd im Schein eines zerschossenen und brennenden Dorfes, färbte den grauen Frühlingshimmel trübrot. Nebel trieb über den Fluss und vermischte sich mit dem stechenden Geruch von brennendem Holz. Der Ruf wilder Schwäne ertönte wie aus weiter Ferne, obwohl ihre Umrisse schattenhaft im nahen Uferbereich zu erkennen waren. Das junge Mädchen […]
IN ENGLISH CAPTIVITY von Gerhard Lange
Die letzten Stunden vor meiner Gefangennahme waren noch recht turbulent. Auf einer Wiese nahe der niederländischen Grenze hatte unsere Gruppe in Schützenlöchern Stellung bezogen, wurde aber am 28. März von den vorrückenden britischen Truppen überholt und abgeschnitten. Außerdem war in einer Entfernung von etwa 300 Metern eine britische Panzereinheit vorgerückt. Als einige der Panzer in […]
Mit dem Rad von Freiburg bis Rotterdam
Liebe Freunde! Ich bin gestern Abend mit dem Zug glücklich von meiner Rhein-Radreise zurückgekehrt. Insgesamt bin ich mit allen Umwegen und Irrungen 1035 Kilometer von Freiburg im Breisgau bis Rotterdam Hauptbahnhof. geradelt. Kalter Gegenwind und einen platten Reifen bei strömenden Regen gleich bei Neuf Brisach in der Einöde des französischen Elsaß ließen bei mir Gedanken […]
Kriegsende in Hamburg Von Elfriede Bock
Bei Kriegsende 1945 war ich 16 Jahre alt. Ich lag mit Lungenentzündung im Krankenhaus Wandsbek-Gartenstadt. Ich erinnere mich nur vage daran. Die letzten Wochen vor der Kapitulation war ich öfter zusammengebrochen vor Hunger, Kälte, Nässe und totaler Erschöpfung durch die allnächtlichen Bombenangriffe. Wir mussten jede Nacht raus. Der Weg in unseren Bunker an der Dorotheenstraße […]
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