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Ja, Hamburg ist eine tolle Stadt für einen Wochenendtrip

Ein Städtetrip nach Hamburg

Wenn Sie auf der Ostseite des Hauptbahnhofs aus dem Zug steigen, werden Sie feststellen, dass die Straßen in diesem Bereich von Männern aller Art bevölkert sind, die einfach nur so herumhängen. Als Frau möchte ich lieber nicht alleine zwischen Bahnhof und Berliner Tor laufen, schon gar nicht mit Gepäck beladen. Zum Glück werde ich von meinen eigenen Männern, auch bekannt als meine Familie, begleitet.

Richtig, also überspringen wir diesen Teil der Stadt und machen uns schnell auf den Weg in die Altstadt, um ein wenig Sightseeing und Shopping zu betreiben. Hamburg hat immerhin die meisten Millionäre in Deutschland und das macht sich bemerkbar, die Innenstadt dient größtenteils als Spielwiese für die Superreichen mit luxuriösen Designläden und Haute-Couture-Boutiquen.

Altstadt

Die Altstadt konzentriert sich auf den Rathausmarkt. Hier befindet sich das Rathaus, das alte Rathaus und heute der Sitz der Hamburger Bürgerschaft. Auf dem gemütlichen Marktplatz herrscht ein reges Treiben mit Ständen und Straßenkünstlern.

Das Rathaus und das Parlament
Das mittelalterliche Rathaus beherbergt ein ausgezeichnetes Restaurant namens Parlament. Tatsächlich finden wir das Lokal so charmant, dass wir uns entschließen, zweimal dort zu speisen, was wir selten tun. Das Essen schmeckt gut, ist erschwinglich und das Personal ist freundlich.

Mit gefüllten Bäuchen ist es an der Zeit, den Rest der Altstadt zu erkunden.

Chilihaus

Ein weiteres bemerkenswertes Gebäude, das wir in der Altstadt sehen, ist das Chilihaus, das im Interbellum im Auftrag eines wohlhabenden Geschäftsmannes gebaut wurde, der sein Vermögen in Chile sammelte, daher der Name. Das Gebäude steht auf der Liste des UNESCO-Welterbes. Das Chilihaus hat zehn Stockwerke und umfasst eine Fläche von 30.400 Quadratmetern, es gilt als eines der schönsten Beispiele expressionistischer Architektur des 20. Jahrhunderts. Jahrhunderts. Das Gebäude beherbergt mehrere Geschäfte, Restaurants und Büros.

Sankt Pauli

Wer sich die Luxusgeschäfte in der Altstadt nicht leisten kann, für den gibt es immer noch Sankt Pauli, einen Stadtteil von Hamburg, der vor allem für seine 930 Meter lange, leicht schattige Reeperbahn bekannt ist.

Reeperbahn

Diese Straße ist das Synonym für das Hamburger Rotlichtviertel, abseits der „Gentlemen’s Clubs“ gibt es hier für Touristen und Bürger jede Menge andere Unterhaltung in Form von Bars, Kinos und Spielhallen.

Jüdischer Friedhof

Etwas abseits der Reeperbaan befindet sich der 400 Jahre alte jüdische Friedhof, die letzte Ruhestätte der einst größten jüdischen Gemeinde in Deutschland. Der Friedhof kann nur sonntags im Rahmen einer Führung besichtigt werden.

Hamburger Hafen

Vom Jüdischen Friedhof in der Königstraße sind es 600 Meter Fußweg bis zum Wasser. Der Hamburger Hafen ist in Europa nach dem Hafen von Rotterdam in den Niederlanden der zweitgrößte.

Fischauktionshalle

Eines der herausragendsten Gebäude in diesem Viertel ist die Fischauktionshalle, die Fischauktionshalle. Jeden Sonntagmorgen (früh!) kann man einer Versteigerung beiwohnen, den Rest der Woche dient das Gebäude als Veranstaltungsort.

Baumwall-Bahnhof Hamburg
U-Boot

Eine weitere Kuriosität, die Sie in diesem Bereich finden können, ist das (alte) russische U-Boot. Ein Besuch in diesem U-Boot gibt einen Einblick in die klaustrophobische Unterwasserwelt, die Marinesoldaten monatelang ertragen müssen.

Folgt man der Uferpromenade, gelangt man zum Highlight der Stadt, der Speicherstadt, die natürlich mit dem Hafengeschehen verknüpft ist.

Speicherstadt

Auf einer Insel in der Elbe liegt die Speicherstadt, ein großer Komplex von Lagerhäusern, die auf Holzpfählen gebaut sind. Die Speicher sind mehrstöckige rote Backsteinbauten mit Eingängen vom Wasser und vom Land. Die Gebäude sind mit Türmchen, Nischen und Terrakotta-Ornamenten versehen. Einer der ältesten Speicher ist der Kaispeicher B, heute dient er als Internationales Maritimes Museum.

Als erste Stätte in Hamburg erhielt er den Status eines UNESCO-Weltkulturerbes. Ich fand es sogar so besonders, dass ich, wenn es nach mir gegangen wäre, tagelang in diesem Areal herumgelaufen wäre, um die Architektur zu bestaunen.

Leider muss ich nach Hause gehen.


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