Die Bedeutung eines gesunden Lebens

Ein Leben ohne Gesundheit hat keinen Sinn; das Leben ist kostbar, aber die Gesundheit ist kostbarer als es, denn ein Leben ohne Gesundheit ist wie Essen ohne Geschmack. Gesundheit gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihr Leben voller Freude zu leben und macht Sie in der Lage, alle seine Aktivitäten zu tun, wie Sie wünschen. Wenn Sie einen gesunden Lebensstil führen, bleibt Ihr Körper gesund, und Ihr Geist bleibt intuitiv und frisch. Dies würde Sie also vor so vielen schweren Krankheiten bewahren und ein gesundes Leben in vollem Umfang leben.

Das Leben eines gesunden Lebensstils verlängert nicht nur Ihr Leben, sondern verjüngt auch Ihren Körper und Geist; es wird Ihnen helfen, sich besser zu fühlen. Obwohl eine gesunde Gewohnheit sehr schwer zu entwickeln ist, braucht es eine Veränderung in der eigenen Denkweise. Aber ein fester Wille und ein fokussiertes Ziel werden Ihnen helfen, einen gesunden Lebensstil beizubehalten. Die meisten von uns haben irgendeine Art von Gesundheitsproblemen wie Übergewicht, geringe Ausdauer und stumpfes Aussehen. Ein guter gesunder Lebensstil spielt eine wichtige Rolle bei der Überwindung dieser Probleme, wie wir haben Primary Care Kliniken in unserer Nähe, die uns erleichtern, wenn wir brauchen, um Notfallversorgung.

Wir werden Ihnen sagen, wie Sie einen gesunden Lebensstil ohne Probleme führen können. Wir werden Sie mit allen entscheidenden Punkten versorgen, durch die Sie das Wissen über ein gesundes Leben haben können. Also, hier ist eine Liste von Punkten, die Ihre Informationen über Gesundheit und die Vorteile, die sie bietet, zu verbessern. Es wird Sie ermutigen, Ihr Leben auf diese Weise zu leben, um keine Chance auf eine große Hürde im Leben zu haben.

Hier sind die Punkte, die Ihnen sagen können, wie wichtig es ist, ein gesundes Leben zu führen.

Energie steigern:

Ein gesunder Lebensstil spielt eine wichtige Rolle bei der Steigerung der Energie im Körper einer Person und bietet eine bessere Leistung in jeder Aktivität des Lebens. Ein guter Lebensstil minimiert die Chancen auf unzureichenden Schlaf, und der Körper einer Person erhält alle essentiellen Nährstoffe, die für eine präzise Funktion erforderlich sind. Ein gesunder Lebensstil beinhaltet kleine Änderungen im Leben wie tägliche Gewohnheiten und Routine, und die wichtigste Nahrung, die Sie essen, denn die Nahrung, die Sie essen, wirkt sich direkt auf Ihren Körper und Ihr Verhalten aus.

Wenn Sie sich ungesund ernähren, könnten Sie sich lethargisch fühlen. Im Gegenteil, eine gesunde, ausgewogene Ernährung gibt Ihnen den ganzen Tag über Energie und macht Ihren Körper fähig, alle Funktionen auszuführen. Zu einer gesunden Ernährung gehören Vollkornprodukte, mageres Fleisch, fettarme Milchprodukte, Obst und Gemüse. Wenn Sie sich täglich ausgewogen ernähren und ausreichend bewegen, werden Sie gut schlafen und den ganzen Tag über frisch und energiegeladen sein.

Verbessern Sie die Langlebigkeit:

Wenn jemand einen gesunden Lebensstil annimmt, beeinflusst es die Gewohnheiten und täglichen Routineaktivitäten dieser Person dauerhaft; wenn die Person schlechte Gewohnheiten hat, würde das mit den guten Gewohnheiten im Ergebnis geändert werden, da er zu einem gesunden Lebensstil führt. Wenn Ihr Körper beginnt, sich zu ernähren und sich richtig zu bewegen, korrigiert er alle schlechten Gewohnheiten und die tägliche Routine. Auf diese Weise wird Ihr Körper mehr fit und gesund. Alle Dinge zusammen führen zum Ergebnis in der Langlebigkeit des Lebens einer Person.

Ein gesunder Lebensstil sorgt auch für gesündere und jüngere Haut, gepflegtes Haar und allgemeines Wohlbefinden. Regelmäßiges Training und eine ausgewogene Ernährung sind sehr wichtig, um von all den oben genannten Vorteilen zu profitieren. Wenn Sie einen gesunden Körper wollen, machen Sie einen einfachen und kurzen Spaziergang und steigern Sie ihn allmählich zu einem langen Spaziergang jeden Tag.

Verhindern Sie Krankheiten

Das Wichtigste ist, dass ein guter gesunder Lebensstil Immunität gegen mehrere schwere Krankheiten, viele gefährliche Viren und Bakterien bietet. Ein gesunder Körper und Geist sind sehr wichtig für ein gutes Leben, und das ist nur möglich, wenn Sie einen aktiven Lebensstil wählen, aber wenn Sie einen inaktiven Lebensstil wählen, können Sie einige chronische Krankheiten wie Krebs, Bluthochdruck und einige andere haben, die sehr schädlich für Sie sein können.

Wenn wir versuchen, einen gesunden Lebensstil anzunehmen, müssen wir bestimmte Gewohnheiten ändern, unsere tägliche Routine umwandeln und anfangen, die Lebensmittel zu essen, die Ihren Körper nähren und ihn fit halten.

Immunität ist das Wichtigste, was ein Mann erwirbt, wenn er fit bleibt und einen gesunden Lebensstil erreicht. Ein gesunder Lebensstil bewahrt Männer nicht nur vor tödlichen Krankheiten, sondern auch vor einfachen wie Grippe und Magenbeschwerden. Also, regelmäßige Bewegung und eine regelmäßige ausgewogene Ernährung wird Ihre Stoffwechselrate erhöhen und auch den allgemeinen Zustand Ihrer Gesundheit verbessern.

Verbessern Sie Ihre Stimmung

Schlechte Gewohnheiten in Ihrem täglichen Lebensstil kann zu einer schlechten Stimmung führen, und Sie können es durch die Annahme einer gesunden Lebensweise zu verbessern, wird es Sie zu einem entspannten Geist führen und halten Sie energetisch in einem Tag. Bewegung und gutes Essen helfen, Ihre Stimmung zu verbessern und Ihr Selbstvertrauen zu stärken.

Es liegt in der menschlichen Natur, dass ein Mensch, wenn er glücklich und zufrieden ist, seine Arbeit genauer und kreativer ausführt, aber wenn seine Stimmung nicht erfrischend ist, kann er nichts zu seinem Besten leisten. Ein feiner und gesunder Lebensstil wird der Person helfen, Stress und Spannungen von seinem Geist zu lösen, so dass diese Person alle ihre Aufgaben mit ihrer vollen Intuition ausführen und erstaunliche Ergebnisse liefern kann.

Die Wichtigkeit eines gesunden Lebensstils

Die verheerenden Auswirkungen der COVID-19-Pandemie sind fast zu zahlreich, um sie aufzuzählen. Allerdings hat sie auch die Bedeutung der Erhaltung Ihrer Gesundheit in den Vordergrund gerückt. Sehen wir uns ein paar Möglichkeiten an, genau das zu tun.

Der Wert einer guten Ernährung

Jeder macht eine Pause vom gesunden Essen. Das passiert im Urlaub und bei gesellschaftlichen Anlässen. Insgesamt sollte jedoch die richtige Ernährung für Sie und Ihre Familie oberste Priorität haben. Gesunde Lebensmittel mit einem hohen Nährwert wie Vollkornprodukte, frisches Obst und Gemüse sowie mageres Fleisch ermöglichen es Ihrem Körper, optimal zu funktionieren, und verringern Ihr Risiko, an häufigen Krankheiten wie Erkältungen zu erkranken.

Selbst wenn Sie unter Zeitdruck stehen, kann die morgendliche Schüssel Müsli gut für Sie sein, wenn Sie solche mit hohem Nährwert auswählen. Unter www.protiimigraci.cz gibt es viele solcher Tipps, die Ihnen helfen können, gesund zu bleiben.

Stehen Sie auf und bewegen Sie sich

Zu viele Menschen sitzen über längere Zeiträume hinweg. Ob bei der Arbeit im Büro oder beim Entspannen zu Hause am Telefon oder vor dem Fernseher, der Mangel an Bewegung ist nicht gut für Sie. Achten Sie im Büro darauf, häufig Pausen zu machen, um sich die Beine zu vertreten und den Kopf frei zu bekommen.

Um Ihren Arbeitsplatz komfortabler zu gestalten, sollten Sie in Erwägung ziehen, in einen bequemen Bürostuhl zu investieren, der Ihren Rücken schont, Ihren Stress reduziert und Ihre Produktivität während der Arbeit steigert.

Schränken Sie zu Hause die Nutzung von Mobiltelefonen, iPads, TV und Spielgeräten ein. Ersetzen Sie die Zeit mit Dingen, die körperliche Aktivität erfordern. Machen Sie einen zügigen Spaziergang oder eine gemeinsame Fahrradtour, irgendetwas, das Sie vom Sofa hochbringt.

Schlaf repariert den Körper

Sie sehen den Schlaf vielleicht als eine Möglichkeit an, mit einem guten Gefühl aufzuwachen. Was Sie jedoch vielleicht nicht wissen, ist, dass Ihr Körper in einem gesunden Schlaf wichtige Reparaturen durchführt und Ereignisse des Tages in permanenten Speicherbanken abspeichert. Schlaf ist lebenswichtig für die Erhaltung der Gesundheit. Wenn Sie Probleme beim Einschlafen haben, versuchen Sie, ein heißes Bad mit Bittersalz oder schlaffördernden Düften wie Lavendel zu nehmen. Manche Menschen hängen Verdunkelungsvorhänge auf, um Licht und Ablenkungen auszuschalten, und verwenden einen Ventilator, um Geräusche zu übertönen.

Schlechte Angewohnheiten loswerden

Die meisten Menschen haben ein paar schlechte Angewohnheiten. Doch während einige davon nur lästig sind, wie z. B. den Toilettensitz oben zu lassen, können andere tödliche Folgen haben. Übermäßiges Trinken, Rauchen und der Konsum von Drogen sind alles Entscheidungen, die irreversible Schäden im Körper verursachen können. Trotz des gestiegenen öffentlichen Bewusstseins und der Warnungen greifen Menschen immer noch zu diesen zerstörerischen Verhaltensweisen. Wenn Sie aufhören wollen, aber nicht die Kraft haben, es allein zu schaffen, müssen Sie das nicht. Es gibt im ganzen Land und in jedem Bundesstaat Reha-Einrichtungen, die bei einer vollständigen Genesung helfen. Wenn Ihre Kinder dies als normales Ereignis ansehen, kann es sein, dass auch sie mit der schlechten Angewohnheit enden.

Stress abbauen

Stress ist etwas, das man nicht vermeiden kann. Wenn der Stress jedoch beginnt, Ihr Leben zu diktieren, kann er schädlich werden. Ein Job mit ständigen Abgabeterminen, ein chaotischer Morgen und finanzielle Engpässe können zu einem Leben beitragen, das von Stress dominiert wird. Wege zu finden, Ihren täglichen Stress zu reduzieren, ist notwendig, um Ihre allgemeine Gesundheit zu verbessern. Wenn Sie jeden Morgen gestresst sind, um die Kinder zur Schule zu bringen, stellen Sie Ihren Wecker eine halbe Stunde früher. Wenn der Job ein übermäßiges Maß an Stress verursacht, finden Sie Wege, den Druck von Ihnen zu nehmen, indem Sie Ihr Arbeitspensum verringern. Wenn Sie täglich einen Yogakurs besuchen oder meditieren, können Sie ebenfalls den Stresspegel senken und sich gut fühlen.

Nehmen Sie sich eine Auszeit

Einen Vollzeitjob zu haben, ein Haus zu unterhalten und eine Familie großzuziehen, kann einen Tribut an Ihre geistige Gesundheit fordern. Jeder braucht eine Auszeit. Bemühen Sie sich, Zeitfenster für Entspannung zu sichern. Sie können ein Buch lesen, einen Spaziergang machen oder ein neues Hobby beginnen.

Nachkriegserinnerung Deutsch-russische Freundschaft von Christa Renken

Die ungewöhnliche Freundschaft zwischen einem Deutschen und einem Russen begann im Frühjahr 1946, knapp ein Jahr nach dem Ende des zweiten Weltkrieges. Trauer, Verzweiflung und Ratlosigkeit beherrschte die Menschen, die um das Weiterleben und ihre Existenz kämpften.

Auch an meiner Familie waren die Schrecken des Krieges nicht vorübergegangen. Mein Bruder und viele Cousins waren gefallen, weitere Verwandte und Freunde zählten zu den Vermißten. Zweimal wurde unser gesamtes Hab und Gut ein Opfer des Bombenkrieges. Viele Familien waren durch das Kriegsgeschehen noch getrennt. Meine Eltern und ich betrachteten es als Glück im Unglück, daß wir uns nach langem Umherirren in unserer Heimatstadt Magdeburg wiedergefunden hatten Bomben hatten die Stadt im Januar 1945 fast völlig zerstört. Viele Menschen lebten in Trümmern oder mit mehreren Familien in einer Wohnung. Wir bewohnten mit zwei weiteren Familien eine Wohnung, die von der Zerstörung verschont geblieben war. Das Leid, das jede Familie durch den Krieg erfahren hatte, ließ uns zu einer Schicksalsgemeinschaft werden.

Deutschland war von den Siegermächten besetzt. In unser Gebiet war die Sowjetarmee einmarschiert. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wurde uns die Sinnlosigkeit des Krieges und der zahllosen Opfer bewußt. Den Tod meines Bruders empfanden wir umso schmerzlicher. Das unendliche Leid hat die Menschen verstummen lassen. Wir lernten leiden, ohne zu klagen und uns den neuen Verhältnissen anzupassen, jeder auf seine Weise.

Die Trümmerbeseitigung stand an erster Stelle. Somit wurde ich in einem Industriegebiet außerhalb der Stadt als Tiefbau-Hilfsarbeiterin bzw. „Trümmerfrau“ , eingesetzt. Meine Mutter widmete sich der Flüchtlingsbetreuung, während mein Vater, der bei der Bank beschäftigt war, arbeitslos wurde. Ansonsten mußten hauptsächlich meine Eltern oft stundenlang vor den Geschäften anstehen, um die zugeteilten Lebensmittel zu erhalten. Und so hofften wir von Tag zu Tag auf ein wenig Glück, vor allen Dingen auf eine Tätigkeit für meinen Vater. Seine ständigen Bemühungen hatten schließlich Erfolg, wobei ihm seine Ausbildung als Musiker zugute kam. Einige Cafés und Gaststätten hatten mit bescheidenen Mitteln wiedereröffnet.

Mein Vater gründete eine Kapelle und sorgte zuerst nachmittags, später auch abends für die musikalische Unterhaltung der Gäste. Es war wie ein Erwachen aus einem bösen Traum. Die Menschen konnten für wenige Stunden den Alltag vergessen. Ich war sehr stolz auf meinen Vater. Es fanden sich aber nicht nur deutsche Gäste, sondern eines Tages auch russische Besatzungsangehörige ein. Diese erste friedliche Begegnung mag bei manchem die Erinnerung an die zahlreichen Opfer des Krieges hervorgerufen haben, ganz sicher auch bei meinem Vater. Die ungezwungene Fröhlichkeit wich einem befangenen Schweigen und einer Fremdheit, die kaum überbrückbar schien. Mein Vater sah keine andere Möglichkeit, als unverdrossen weiterzuspielen, womit er schließlich die erste Annäherung unter den Gästen erreichte. Im Laufe der Zeit wurden diese deutsch-russischen Begegnungen zur Selbstverständlichkeit.

So fiel es auch nicht besonders auf, als an einem Nachmittag ein russischer Offizier das Café betrat und zielbewußt auf die Kapelle zusteuerte. Meinem Vater fiel vor Schreck fast die Geige aus der Hand, denn der Offizier sah meinem gefallenen Bruder zum Verwechseln ähnlich. Alexander, so hatte er sich vorgestellt, zeigte für die Musik besonderes Interesse und äußerte auch gleich seine Wünsche. Wie sich im Laufe des Gesprächs herausstellte, hatte Alexander, der ein wenig deutsch sprechen konnte, Geigenunterricht erhalten, den er in Deutschland gerne fortsetzen wollte. Zwischen den beiden entstand eine spontane Sympathie, die keinerlei Vorbehalte, Zweifel oder gar Fremdsein aufkommen ließ.

Für meinen Vater war es eine Selbstverständlichkeit, Alexander den gewünschten Geigenunterricht zu erteilen. So machten auch wir, meine Mutter und ich, seine Bekanntschaft und wurden zu seiner Ersatzfamilie. Die gemeinsamen Stunden waren für uns alle eine Bereicherung und Ablenkung von den täglichen Problemen. Besonders meine Eltern, die er liebevoll Vater und Mutter nannte, halfen Alexander, die Sehnsucht nach seiner Familie und Heimat zu lindern. In dem Café, in dem mein Vater musizierte, wurde Alexander bald ein gern gesehener Gast. Die größte Freude erlebte Alexander, als ihn seine Frau aus Rußland besuchte. Da ihr Aufenthalt von kurzer Dauer war, konnte sie nur meinen Vater kennenlernen. Es war eine harmonische und für alle Beteiligten eindrucksvolle Begegnung. Später berichtete Alexander, daß seine Frau deswegen beruhigt heimgefahren war, weil sie ihn in unserer Familie gut aufgehoben wußte.

Neben den Nachmittagskonzerten organisierte mein Vater mittlerweile auch Tanzabende, die regen Zuspruch fanden und auch für Alexander eine vergnügliche Ablenkung waren. Das nahende Pfmgstfest brachte meinen Vater auf den Gedanken, auch das traditionelle Pfingstkonzert wieder aufleben zu lassen. Er fand ein Gartenlokal außerhalb der Stadt und traf entsprechende Vorbereitungen. Teils mit der Straßenbahn und teils zu Fuß erreichten die Gäste das Ziel, wo sie mit flotter Musik empfangen wurden. Der Beifall nahm kein Ende. Jeder hatte sich eine karge Verpflegung mitgebracht, die zu den Getränken verzehrt wurde. Aber die Menschen waren glücklich und in echter Pfingstlaune, bis ein russischer Wagen vorfuhr, dem mehrere Offiziere entstiegen. Für einen Augenblick herrschte absolute Stille.

Meine Eltern und ich glaubten unseren Augen nicht zu trauen. Einer der Offiziere war Alexander. Schwer bepackt gesellten sich die Russen zu den deutschen Gästen, die sich über unsere herzliche Begrüßung wunderten. Noch größer war die Verwunderung, als die Offiziere Brot und Dosenwurst verteilten und die Gäste zum Essen aufforderten. Gemeinsam wurde noch stundenlang weitergefeiert.

Fast ein Jahr konnten wir die Freundschaft mit Alexander genießen, bis er nach Rußland zurückversetzt wurde.. Wir blieben auch nicht in unserer Heimatstadt. So verloren wir uns aus den Augen. Ich bin aber sicher, daß sich Alexander genau so oft und gerne an uns erinnerte, wie wir an ihn. Mißtrauen, Zweifel oder gar Feindseligkeit hatten in unserer Freundschaft keinen Platz. Nicht zuletzt durch die Musik war sie ein kleiner Beweis für die mögliche Völkerverständigung ganz einfach von Mensch zu Mensch.

5 VORTEILE EINES GESUNDEN LEBENSSTILS

Zu einem gesunden Lebensstil gehören sowohl Entscheidungen als auch Handlungen. Die Entscheidungen, die Sie jeden Tag treffen, und die Maßnahmen, die Sie aufgrund dieser Entscheidungen ergreifen, können zu einem gesünderen Lebensstil führen. Positive Entscheidungen in den Bereichen körperliche Fitness, Stress und Ernährung zu treffen – und dann nach diesen Entscheidungen zu handeln – fördert ein besseres Selbstwertgefühl, Glück und allgemeines Wohlbefinden.

Wir leben in einer Welt, die sich mit sofortiger Befriedigung zufrieden gibt und sich an Unannehmlichkeiten stört. Wir schätzen materielle Güter mehr als die persönliche Gesundheit und heißen oft Unwohlsein im Körper willkommen, indem wir eine Umgebung schaffen und aufrechterhalten, in der Krankheiten gedeihen können. Wir haben magische Pillen zur Hand und Fachleute, die sie befürworten. Ich habe es verstanden. Es ist einfach. Es ist bequem. Es bietet schnelle Erleichterung und erfordert nicht die Unannehmlichkeiten einer Veränderung. Die Vorteile sind da, aber halten Sie jemals inne, um wirklich die Nachteile der angebotenen Abkürzungen zu bedenken?

Im Folgenden finden Sie 5 Vorteile, die Sie erfahren, wenn Sie sich langfristig um Ihre Gesundheit kümmern.

1. Verringertes Risiko von Krankheiten. Unwohlsein im Körper tritt auf, wenn er gestresst ist, die Ernährung unausgewogen ist und/oder die Selbstfürsorge vernachlässigt wird. Oftmals treten diese Faktoren gleichzeitig auf. Um den Körper wieder in einen Zustand des Gleichgewichts zu bringen, ist es wichtig, dass wir anfangen, nachhaltigere Verhaltensweisen anzunehmen. Diese Verhaltensweisen sind keineswegs schwierig, sie sind nur anders als die, die Sie derzeit an den Tag legen. Denken Sie daran: Das Leben ist eine Übung, keine Vorstellung.

2. Mehr Energie für die Lebenskraft. Es ist physisch unmöglich für den Körper, optimale Energie zu haben, wenn er mit minderwertigen Nahrungsmitteln, Chemikalien und Langzeitstress überschwemmt wird. Jeder dieser Faktoren wirkt sich negativ auf den Körper aus und hemmt seine Fähigkeit, das Energieniveau über längere Zeit aufrechtzuerhalten. Geben Sie dem Körper, was er braucht und wünscht, wie z. B. gesunde Nahrung, Sonnenlicht, sauberes Wasser und Bewegung, und Sie werden eine dramatische Veränderung Ihres täglichen Energieniveaus erleben.

3. Erhöhte Zufriedenheit, weniger Depressionen. Der Darm enthält 100 Millionen Neuronen und ist verantwortlich für die Absonderung wichtiger Neurotransmitter wie Serotonin, Dopamin, Glutamat, Noradrenalin und Stickstoffoxid. Wenn wir die Gesundheit unseres Darms pflegen, laden wir diese Wohlfühlchemikalien dazu ein, leichter und häufiger ausgeschüttet zu werden, und beeinflussen so unsere Stimmung.

4. Erhöhte Gefühle des Selbstwerts. Wenn Sie beginnen, Stimmungsschwankungen und wünschenswerte körperliche Veränderungen zu erleben, werden Sie anfangen, die Selbstpflege zu einer Priorität zu machen. So einfach ist das.

5. Sparen Sie Geld. Wenn Sie einen gesunden Lebensstil führen, haben Sie mehr Geld in der Tasche, da die Arbeitsproduktivität steigt, Arztbesuche wegfallen und Sie weniger wegen Krankheit und Unwohlsein ausfallen. Sie werden zusätzliche Mittel haben, um Dinge zu tun, die Sie lieben, mit denen, die Sie lieben!

Im wahrsten Sinne des Wortes gibt es unendlich viele Vorteile, die man durch einen gesunden Lebensstil erhält. Ich habe mich entschieden, diese 5 Vorteile vorzustellen, weil ich glaube, dass sie am meisten zur Qualität des täglichen Lebens eines Menschen beitragen.

KOHLENKLAU von Eleonore Schnoo

 

Beim Besuch der Ausstellung über die Feldpostbriefe der Kriegskinder an ihre Väter zwischen 1939 und 45 im Museum für Kommunikation in Hamburg, fiel mir ein, daß ich unter meinen Erinnerungen aus der Kinderzeit einen Schulaufsatz aus dem 4. Schuljahr mit dem Thema „Jagd auf den Kohlenklau“ aufgehoben habe. Für diesen Aufsatz wurde ich belobigt und mit dem Preis eines „Kohlenklau-Würfelspiels“ ausgezeichnet. Er mag ein Beispiel dafür sein, wie die politische Linie die Themenstellung bestimmte und die Kinder brav den Vorgaben entsprachen.

Die Bedeutung der Hautpflege und wie Sie die richtigen Dienstleistungen finden

Tun Sie mir einen Gefallen und nehmen Sie einen Spiegel. Schauen Sie sich jetzt lange und genau an. Ich bin mir sicher, dass Sie ein wunderschönes Gesicht sehen, aber ich bin mir auch ziemlich sicher, dass Sie ein oder zwei Dinge finden, die verbessert werden könnten. Also, was werden Sie dagegen tun?

Wenn Sie sofort an die eine oder andere Operation denken, lassen Sie mich Sie gleich aufhalten. Es gibt keinen Grund für Sie, sich gleich zu Beginn einer so aggressiven Behandlung zu unterziehen, wenn alles, was Sie vielleicht tun müssen, die Entwicklung der richtigen Hautpflege-Routine ist. Hier erfahren Sie alles, was Sie über Hautpflege wissen müssen, damit Sie sowohl ihre Bedeutung verstehen als auch herausfinden können, wie Sie Ihre eigene Routine entwickeln können.

Warum sie wichtig ist

Vielleicht gehören Sie zu den Menschen, die glauben, dass wir der Natur ihren Lauf lassen und keine Verbesserungen vornehmen sollten, aber hier sind einige Fragen für Sie. Ist die Natur schuld an dem ganzen Stress, der Ihrer Haut zugesetzt hat? Glauben Sie wirklich, dass Sie absolut nichts tun sollten, um Ihr Aussehen zu verbessern? Und glauben Sie nicht, dass Ihre Haut es verdient, gepflegt und gesund gehalten zu werden, wie jedes andere Organ Ihres Körpers?

Falls Sie glauben, dass Sie nicht versuchen sollten, Ihre Haut gesund zu halten, indem Sie Ihre eigene Routine entwickeln, schlage ich vor, dass Sie weiter lesen. Sie werden erfahren, warum die Pflege dieses Organs so wichtig ist. Natürlich werden wir auch das Thema der Suche nach den richtigen Dienstleistungen und den richtigen Experten für die Durchführung bestimmter Verfahren ansprechen, wenn Sie sich dafür entscheiden. Dennoch ist es wichtig, dass wir damit beginnen, Ihnen zu helfen, die Bedeutung der Hautpflege zu verstehen, also los geht’s.

#1. Bleiben Sie strahlend

Es ist eine bekannte Tatsache, dass wir alle im Laufe des Tages Hautzellen abwerfen. Dies ist ein natürlicher Prozess, der nicht rückgängig gemacht werden kann. Wenn Sie jedoch nichts dagegen tun, sehen Sie vielleicht etwas müde aus. Ich nehme an, dass Sie es vorziehen würden, weiterhin zu strahlen, wenn Sie einen Blick in den Spiegel werfen, oder?

Nun, das ist der primäre Zweck der Entwicklung einer Hautpflege-Routine. Damit stellen Sie sicher, dass das größte Organ Ihres Körpers in guter Form gehalten wird und dass Sie strahlen, anstatt abgenutzt auszusehen. Es gibt absolut keinen Grund für Sie, dieses Organ zu vernachlässigen, wenn Sie stattdessen etwas Großartiges für es tun können.

#2. Verlangsamen Sie den Alterungsprozess

Es ist völlig normal, dass wir alle einige Veränderungen an unserer Haut feststellen, wenn wir älter werden. Es gibt jedoch eine Möglichkeit, auch im Alter jugendlich auszusehen. Alles, was Sie tun müssen, ist, die richtigen Produkte sowie kosmetische Dienstleistungen zu finden und so Ihre eigene Pflegeroutine zu entwickeln. Wie Sie hier sehen können, gibt es eine ganze Reihe großartiger Dinge, die Sie tun können, um die Gesundheit Ihrer Haut zu fördern und es zu schaffen, den Alterungsprozess zu verlangsamen.

Wir alle wollen langsamer altern, nicht wahr? Sie können sich weigern, Ihre Geburtstage zu feiern, und Sie können sogar anfangen, über Ihr Alter zu lügen, aber die Wahrheit ist, dass diese Taktiken Sie nicht weit bringen werden, da Ihre Haut sich an all die Jahre und alles, was Sie in Ihrem Leben durchgemacht haben, erinnern und sie anzeigen wird. Das heißt natürlich, wenn Sie nicht etwas tun, um sich um sie zu kümmern und sie unabhängig von Ihrem tatsächlichen Alter jugendlich aussehen zu lassen.

#3. Vorbeugung ist besser als die Heilung

Manche Menschen neigen dazu, zu denken, dass sie nichts tun sollten, um ihre Haut frisch und gesund zu halten und dass sie nur dann anfangen sollten, bestimmte Produkte und Dienstleistungen zu verwenden, wenn sie irgendwelche Probleme in ihrem Gesicht und an ihrem Körper bemerken. Dies ist jedoch eine völlig falsche Denkweise. Vorbeugen war schon immer besser als heilen, und das ist besonders richtig, wenn es um das größte Organ unseres Körpers geht.

Glauben Sie wirklich, dass es eine gute Idee ist, zu warten, bis Sie Akne, Falten oder andere Arten von Problemen entwickelt haben und dann zu versuchen, diese zu behandeln? Ich sage zwar nicht, dass es keine Verfahren gibt, die Ihnen helfen könnten, die Probleme zu behandeln, aber ich bin viel eher der Meinung, dass es eine viel bessere Idee ist, sie zu verhindern. Niemand sieht diese Art von Problemen gerne im Gesicht oder am Körper, und da Vorbeugung eine Option ist, müssen Sie nicht warten, bis Sie die Probleme entwickelt haben, um sie anzugehen.

Es gibt so viele Produkte, die Sie verwenden können, und Dienstleistungen, die Sie von Fachleuten durchführen lassen können, um Hautproblemen vorzubeugen, also schlage ich vor, dass Sie sich darüber informieren, bevor Sie sich entscheiden, die Gesundheit dieses Organs als selbstverständlich anzusehen. Sie versuchen wahrscheinlich, Ihr Bestes zu tun, um allgemein gesund zu bleiben, nicht wahr? Warum also nicht das Gleiche für das größte Organ Ihres Körpers tun, anstatt es zu ignorieren und sich selbst zu überlassen?

Die Wichtigkeit von Haut- und Schönheitspflege

Die Zurschaustellung schöner Haut ist in der heutigen Zeit zur Regel geworden. Von plastischer Chirurgie und Botox-Injektionen bis hin zu vielen nicht zugelassenen und klinisch nicht getesteten Hautpflegeprodukten gehen sowohl Männer als auch Frauen bis zum Äußersten, um eine makellose und schöne Haut zu erreichen. Was viele von ihnen jedoch nicht wissen, ist, dass zum Erreichen einer schönen Haut nur wenige gute Hautpflegeprodukte, gute Gewohnheiten und Engagement nötig sind.

Die Einführung guter Haut- und Schönheitsgewohnheiten in jungen Jahren trägt bekanntermaßen zu einer jünger aussehenden Haut in späteren Jahren bei. Auch gute Essgewohnheiten, einschließlich des Trinkens von Wasser und der Aufnahme von Bio-Lebensmitteln, Mineralien und Vitaminen, können zu einer schöneren, jünger aussehenden Haut führen. Und wenn Sie denken, dass Haut- und Schönheitspflege nur ein Thema für das Gesicht ist, dann steckt mehr dahinter, als Sie wissen. Seriöse Haut- und Schönheitspflege muss die gesamte Haut umfassen, von Kopf bis Fuß.

Ein weiterer Faktor, der das Aussehen Ihrer Haut ernsthaft beeinflussen kann, ist die Sonneneinstrahlung. Laut Schönheitstechnikern, Dermatologen und Stylisten ist das Schlimmste, was Sie Ihrer Haut antun können, sie ungeschützt der Sonne auszusetzen. Es ist erwiesen, dass erstaunliche 90 % der Hautfalten, schlaffe Haut und dunkle Flecken eine Folge von ungeschützter Sonneneinstrahlung sind. Aus diesem Grund empfehlen Ärzte dringend die tägliche Verwendung von Sonnenschutzmitteln. Empfehlenswert sind Sonnenschutzmittel mit einem SPF (Lichtschutzfaktor) von mindestens 15.

Der Grund, warum sich die Haut mit der Zeit verändert, ist die Tatsache, dass das Kollagen der Haut mit dem Alter abbaut. Glücklicherweise gibt es einige Dinge, die Sie tun können, um die Auswirkungen von Hautschäden zu verlängern und sogar umzukehren. Produkte mit kollagenreparierenden Inhaltsstoffen können die Haut verbessern. Außerdem können Retinol und organische Hautpflege-Antioxidantien wie Grüntee-Extrakt und Vitamin C, abgesehen davon, dass sie eine erschwingliche Option sind, die Schönheit Ihrer Haut zurückbringen.

Neben den Haut- und Schönheitspflege-Behandlungen, die am besten von einer ausgebildeten Kosmetikerin durchgeführt werden, ist auch die tägliche Gesichtsreinigung wichtig. Es gibt verschiedene Seifen, die für diesen Zweck entwickelt wurden. Um zu verhindern, dass Ihre Haut trocken wird, wählen Sie eine Seife, die speziell für Ihren Hauttyp entwickelt wurde. Ein weiterer wichtiger Punkt für eine seriöse Haut- und Schönheitspflege ist ein einmal wöchentliches Peeling und eine regelmäßige Feuchtigkeitszufuhr. Dies wird Ihrer Haut den Glanz zurückgeben.

Hautpflege: Warum es wichtig ist, sich um Ihre Haut zu kümmern

Eine gute Pflege Ihrer Haut ist für mehr als nur Ihr Aussehen wichtig. Als das größte Organ, das Sie haben, ist Ihre Haut wesentlich für Ihre allgemeine Gesundheit. Wenn Sie sich um sie kümmern, kann sie helfen, sich um Sie zu kümmern. Deshalb ist es so wichtig, eine gut durchdachte Hautpflegeroutine zu haben. Es ist die Zeit und Energie wert, die Sie für die tägliche Pflege Ihrer Haut aufwenden.

Hautpflege ist Teil eines gesunden Lebensstils

Wer sich morgens und abends die Zeit nimmt, sein Gesicht zu waschen, trifft mit größerer Wahrscheinlichkeit auch im Laufe des Tages gesunde Entscheidungen. Die Hautpflege kann mit einer gründlichen Mund- und Haarpflege kombiniert werden. All diese Dinge können Sie dazu motivieren, sich besser zu ernähren und mehr Sport zu treiben. Das alles führt zu einem glücklicheren, gesünderen Menschen.

Es ist eine ziemlich bekannte Tatsache, dass Sie sich besser fühlen, wenn Sie besser aussehen. Eine tägliche Hautpflegeroutine hilft Ihnen, Ihr bestes Aussehen zu bewahren und sich in der Welt von Ihrer besten Seite zu zeigen.

Vorbeugen ist einfacher

Wenn es um Hautpflege geht, steht es außer Frage, dass Vorbeugung einfacher ist, als ein Problem zu beheben. Dinge wie das Tragen von Sonnenschutzmitteln, das tägliche Waschen des Gesichts und die Verwendung einer guten Feuchtigkeitscreme können invasive Behandlungen verhindern. Nachlässigkeit kann zu vielen vermeidbaren Problemen führen.

Eine schöne Haut im Alter zu haben, bedeutet, das ganze Leben lang kluge Entscheidungen zu treffen. Wenn Sie jetzt das Richtige tun, kann Ihnen das später helfen, während eine falsche Hautpflege lebenslange Auswirkungen haben kann.

Die Haut schuppt sich täglich

Auch wenn Ihre Haut heute strahlend schön ist, gibt es keine Garantie dafür, dass dies auch morgen noch der Fall sein wird. Das liegt daran, dass Ihre Hautzellen täglich abgestoßen werden. Die Haut, die in der Zukunft zum Vorschein kommt, kann stumpf und voller Unvollkommenheiten sein, wenn Sie nicht die richtige Hautpflege verwenden.

Die Haut eines jeden Menschen ist anders

Sie kennen vielleicht Leute, die sich etwas Wasser ins Gesicht spritzen und gut ist. Das mag für sie gut funktionieren. Tatsache ist jedoch, dass jeder Mensch anders ist und die meisten Menschen mehr tun müssen, um ihre Haut gesund zu erhalten. Sie haben wahrscheinlich eine gute Vorstellung davon, was Sie tun müssen, um Ihre Haut in Bestform zu halten. Wenn Sie nicht genau wissen, welchen Hauttyp Sie haben, ist es wichtig, das herauszufinden.

Feuersturm in Hamburg 1943 Erinnerung einer damals Vierzehnjährigen von Elfriede Sindel

Heute wissen wir: In der Nacht vom 14. auf den 15. November 1940 wurde die mittelenglische Stadt Coventry elf Stunden lang von der deutschen Luftwaffe bombardiert und weitgehend zerstört. 400 Flugzeuge warfen 500 Tonnen Bomben und Landminen sowie 30.000 Brandbomben ab. Mehr als 500 Menschen wurden getötet, etwa 1000 schwer verwundet. 46.000 Häuser wurden zerstört oder schwer beschädigt. Die Nazi-Propaganda erklärte die Zerstörung Conventrys zum Modell: “ Coventrieren“ werde man die Städte der Feinde.

24./25. Juli 1943. In der Nacht von Sonnabend auf Sonntag gab es einen der seit Monaten befürchteten schweren Angriffe vonseiten der Alliierten. Die ganzen letzten Wochen über war schon die Rede davon gewesen, daß Hamburg demnächst in Schutt und Asche gelegt werden solle. Nun war es soweit. Pausenlos, ununterbrochen das Brummen der Motoren über ihren Köpfen, das zwischen den Einschlägen zu hören war. Ganz nah der Erde schienen sie zu fliegen. Die Vierlings-Flak donnerte dazwischen. Buchstäblich ein Höllenlärm. Das Haus vibrierte, wurde hochgehoben und schwankte. Die Menschen bebten und gingen ganz tief in die Knie, die Arme über dem Kopf haltend. Sie waren als Letzte in den Keller gegangen. Wo waren die Großeltern? Gut, daß Ännchen das nicht miterleben muß. Sie ist gut aufgehoben in der Heide!

War Hamburg nicht schon nach der ersten halben Stunde in Schutt und Asche gelegt worden? Nein? Nein! Die Bomber hatten ihr Werk noch nicht beendet! Weiter und weiter Krachen und Brummen, keine Luft mehr, nur nahe am Boden. Da war es auch nicht so heiß. Unten bleiben und abwarten! Aber auf dem Sprung sein, falls das Haus über einem einstürzte. Damit sie nicht verschüttet würden wie die Leute im Tieloh in Barmbek. Wie es wohl oben aussah- Buttje? Was machte der ? Plötzliche Stille, aber noch keine Entwarnung. Langsam richten sie sich auf, lassen sich auf die Bänke fallen, falten die Hände im Schoß und senden Bittgebete gen Himmel. Sie allesamt. Ob sie jemand erhört? Oder setzen die Alliierten ihr Vernichtungswerk gleich fort?

Beinahe ungläubig hörten sie die Sirenen Entwarnung geben. Würden sie wiederkommen? Sollten sie nach oben gehen? Oder gleich sitzenbleiben? Einige waren schon aus dem Keller gestürmt. „Das Haus steht noch, die ganze Straße! Es brennt, aber nicht bei uns! Die Fensterscheiben sind ‚raus!“ Auf ihrem Weg aus dem Keller nach oben schrieen die, welche hinausgerannt waren, durcheinander. Der Rest folgte langsam und noch ganz benommen. Tatsächlich, das Haus war stehengeblieben. Wie durch ein Wunder. Vom Balkon aus konnte man beobachten, daß in der Süderstraße selbst, jedenfalls in ihrer Nähe, alles stand. Rundum dunkle Kulissen gegen hellen Feuerschein. In dieser Nacht kamen sie nicht wieder. Es hatte Barmbek schwer getroffen. Lag nach Altona nun auch Barmbek in Schutt und Asche? Wieviele Menschen mögen dabei umgekommen sein?

Am Morgen wurde es nicht hell. Dicke Rauchwolken verdunkelten den Himmel. Fieten hatte Angst. Sie wollte zuhause bleiben, aber der Vater bestand darauf, daß sie zur Arbeit gehe. Zur Arbeit? Nach der Schulentlassung zu Ostern hatte die Vierzehnjährige ihr „Pflichtjahr“ abzuleisten im Haushalt eines Autoverwerters. Ihre Mutter solle sie heute begleiten, und sie sollten sich schützen vor dem Qualm und den herumfliegenden Fremdkörpern. Sie nahmen nasse Handtücher mit. Es war schwer, zum Hammerweg zu gelangen. Die Häuser in ihrer unmittelbaren Nähe waren verschont geblieben, aber bereits in den nächsten Querstraßen ab Grevenweg, Luisenweg, und schlimmer zur Hammer Landstraße hin, brannten noch mehrere. Sie mußten große Umwege machen. Die Feuerwehr hatte den Zugang zu vielen Straßen abgesperrt.

Als sie gegen zehn Uhr im Hammerweg anlangten, war es immer noch dunkel. Hier war noch einiges heil geblieben, die Seite mit den ungeraden Nummern jedoch schwer beschädigt, so auch das Haus des Herrn Hingst, Fietens Arbeitgeber. Den ganzen Tag über kamen Ausgebombte an die aus den Angeln gerissene Haustür und baten um Trinken und Essen. Die Türen der unbeschädigten Häuser blieben verschlossen, aber vor der Nummer 13 sahen die Flüchtlinge Menschen, die man ansprechen und um das Nötigste bitten konnte.

Tagsüber wurden die Angriffe andauernd fortgesetzt. Trotzdem – sie gingen nicht in den Keller, sondern räumten, so gut sie konnten, den gröbsten Schutt aus dem Haus, wobei die Mutter sich Mühe gab zu helfen. Allein mochte Mutter nicht wieder nachhause gehen. Es war so dunkel, und das elektrische Licht brannte auch nicht. Aber sie hatten Wasser! Sie konnten überleben! Die Freude darüber war plötzlich für einen Augenblick unnatürlich heftig über sie gekommen. „Wir haben Wasser! Wir haben Wasser!“, riefen sie sich zu und schaufelten mit neuen Kräften die Trümmer aus dem Weg, damit die Bedürftigen leichter an die großen, frisch gefüllten Wassereimer gelangen konnten. Viele Frauen hatten sich Kopftücher umgebunden, aber die Kleider waren schmutzig, wenn nicht sogar zerrissen. Einige Frauen riefen nach ihren Kindern, und Kinder nach ihren Müttern. Die Kinder mit ihren kleinen, von Ruß und Tränen verschmierten Gesichtern wurden in einer Gruppe zusammengehalten, so daß die Mütter es leichter hatten, die Kleinen zu finden. Gegen Mittag waren alle Kinder abgeholt, keines saß mehr da und weinte. Fieten hatte aus dem Keller viele Gläser Eingemachtes geholt, was Klein und Groß mit Heißhunger verschlang, vor allem das Obst. Aber manche stopften auch Brot und kaltes Bohnengemüse in sich hinein und tranken die gesalzene Brühe.

Ein Mann kam zu ihnen ohne Schuhe und Strümpfe und mit schief hängender Krawatte über der derangierten Kleidung. „Vater! Gesa!“, schrie er, und immer wieder „Vater, Gesa, wo seid ihr?“ Er brüllte und weinte in einem. Fieten bot ihm Wasser und Brot an, aber er winkte ab und rannte schreiend weiter. Ohne Strümpfe und ohne Schuhe, mit blutigen Füßen, mitten durch herumliegende scharfkantige Dachziegel, Mauerbrocken mit herausragenden Eisendrähten, verbogene Rohrleitungen und Glasscherben. Konnte ihn körperlicher Schmerz denn gar nicht mehr erreichen? Hatte er keinen Durst?

Bei jedem Alarm schauten sie nach oben, und wenn sie Flugzeuge über sich hörten und sahen, legten sie sich auf den Boden oder rannten einfach nur in den Hausflur. Die Zeit war knapp, und mußte genutzt werden, um all die ausgebombten Nachbarn zu versorgen. Im Laufe des Tages wurde aus der gegenüberliegenden Schule ein Flüchtlingsheim. Der Andrang war groß. Alles, was aus den Trümmern geborgen werden konnte, wurde hier hineingebracht. Federbetten, Kleinmöbel, Zinkwannen und viele, viele Koffer. Die Menschen rannten hin und zurück, um zu retten, was zu retten war vor den Plünderern.

Am Nachmittag kamen Tiefflieger und immer wieder Tiefflieger. Das hatte noch gefehlt, sie restlos zu entnerven! Kopflos geworden, ließen die Fliehenden Betten, Koffer, Kisten und Karren stehen und flüchteten in den nächsten Hauseingang, in den Schatten einer Ruine, oder sie warfen sich einfach flach auf den Boden. Mütter bedeckten ihre Babys mit dem Körper. Manchmal, wenn der Tumult einen Augenblick abklang, hörte man das Wehklagen eines Babys, weil der durchlöcherte Körper seiner Mutter zu schwer und zu lange auf ihm gelastet hatte. Es war ein heilloses Durcheinander von Fliehenden, die nicht wussten, wohin, vom Schreien und von knatternden Bordkanonen. Wohl niemand, der hier nicht dabei war, würde sich diese Hölle vorstellen können.

Herr Hingst, der Mutter zwischenzeitlich nach Hause gebracht hatte, kam wieder im durchgeschwitzten Hemd mit zerrissenen Hosen und zerschlissenen Schuhen. Seinen vormals schon speckigen Hut, gewissermaßen sein Markenzeichen, hatte er unterwegs verloren. Er habe die Mutter heil abgeliefert, sagte er. Der Vater würde Fieten später abholen, er habe wieder zum Einsatz gemusst. Fieten war beruhigt und konnte nun noch einmal in der eingetretenen Stille über den Tagesablauf nachdenken. Sie wollte auf ihrer Armbanduhr nach der Zeit sehen, aber sie hatte sie verloren. Es war wie sinnbildlich, sie hatte Uhr und Zeit verloren. Aber sie hatte überleben dürfen. Geschenktes Leben! ‚Lieber Gott, ich danke Dir, und ich hoffe, dass ich heute genügend Haltung bewahren konnte. Verzeih mir bitte, wenn es nicht immer geklappt hat.‘

Fünf Uhr war es geworden, der Vater war gekommen. Langsam lichtete sich der Himmel, so dass sie wie in der Dämmerung zusammen nachhause gehen konnten. Fünf Uhr nachmittags am Sonntag, dem 25. Juli 1943. Überall dasselbe Bild: Auf kleinen, von Ruinen umsäumten Plätzen standen abgerissene, schmutzige Menschen um eine sogenannte Gulaschkanone, eine Feldküche, herum. Sie erhielten einen großen Schlag heiße Suppe in Blechtellern. Damit begaben sie sich zu ihren geretteten Bündeln, in einst weiße Bettlaken verpackt. Es wurde fast zwanzig Uhr, bis sie daheim ankamen. Der Vater verabschiedete sich am Ausschläger Weg. Armer Mann, dachte Fieten, er sah so erledigt aus und wäre sicher jetzt auch gern zuhause. Dann fiel ihr auf, dass sein Gesicht ganz grau war und er die Lippen zusammengepresst hielt. Nur ab und zu tat er einen tiefen Atemzug, aber offenbar unter Schmerzen.

„Was hast du, bist du krank, Papa? Du musst doch jetzt nicht noch zum Dienst?“, fragte Fieten. Er nickte nur. „Es hat hauptsächlich den Hafen getroffen und Altona, Wandsbek, Hamm sowie die Stadt, Harvestehude, Hoheluft, Eimsbüttel. In der Gärtnerstraße sind viele Menschen noch verschüttet. Flächenbrände, die bis jetzt nicht gelöscht sind. Ich muss weiter…“ Er tippte an seinen Tschako und sagte nur: „Schon gut. Geh nachhause. Deine Mutter wartet auf dich!“ „Kommst du heute noch zu uns? Papa, ich hab‘ so große Angst vor der Nacht! Bitte, komm zu uns.“ Er zuckte nur mit den Schultern und ging. Doch als er nach ein paar Schritten noch einmal umkehrte, versprach er ihr, daß er aufpassen und ihnen Bescheid sagen wolle, falls ein neuer Angriff bevorstehe.

Der kam am 27. Juli 1943.

Der Vater kam nur kurz vorbei und wies sie an, alles Zeug, was sie retten wollten, in den Keller zu bringen. Er würde helfen, bis er wieder zum Dienst müsse. Sie sollten Wertsachen und die Papiere mitnehmen und den Erdbunker am Berliner Tordamm aufsuchen. Fieten wuss, wenn er herkam, war Gefahr im Verzuge. Sie konnte sich nicht erklären, warum, aber irgendwie schien an der Sache etwas komisch zu sein, um nicht zu sagen, lachhaft. Sie hatten doch so vieles gerade lebendig überstanden. Es konnte nicht schlimmer kommen! Sie amüsierte sich über die Eltern, die so ein schreckliches Gesicht machten, als wolle die Welt einstürzen. Ein Lachreiz saß ihr in der Kehle und wollte heraus. Sie packte ihren kleinen Koffer. Und was tat sie hinein? Ihre Sonnenbraunpuppe und das Buch von ihrem Vater über die deutschen Kolonien in Afrika. Schmuck besaß sie nicht, nur das, was sie immer trug: Die goldenen Ohrringe mit dem roten Stein, die ihre Augsburger Verwandten ihr zu Weihnachten 1940 geschenkt hatten; die Armbanduhr hatte sie nicht wiedergefunden. Sie mußte daran denken, daß sie weitere Zeit verlieren würden, wenn neue Angriffe in der kommenden Nacht sie im Bunker festhielten. Man konnte also Zeit verlieren, man konnte sie aber nicht behalten, festhalten, einpacken und mitnehmen. Dieser Gedanke löste befreiende Heiterkeit in ihr aus. Nein, schlimmer konnte es doch wirklich nicht mehr kommen. Man mußte lachen, denn nun würde es bald Frieden geben, weil den Alliierten ganz gewiß die Flugzeuge und die Bomben ausgegangen waren bei den letzten gewaltigen Einsätzen und Abwürfen. Es würde Frieden geben und ein neues Leben könnte beginnen! Deutschland war stark, stärker als seine Feinde! Hoffentlich!

Vater sah sehr schlecht aus. Er schleppte sich mit zwei Koffern in den Keller. Die Mutter wandte sich ihrer großen Tochter zu. Sie wunderte sich über Fietens Heiterkeit und sagte ärgerlich: „Sei nich‘ so albern, was gib’s denn da zu lachen? Solls‘ lieber an dein‘ Vader denken, der hat ’ne Rauchvergiftung und müßte ei’ntlich in’n Lazarett, aber er läßt sich ja nichts sagen. Und du albers‘ hier ‚rum. Sach‘ mir lieber, was ich außer mein‘ Stadtkoffer mit de Papiere und Lebensmiddelkard’n noch mitnehm‘ soll. Ach, ich weiß schon, ich nehm den goldenen Becher mit, den von mein‘ Großvader. Nee, der gehört ja nu‘ seit deine Konfirmatschon dir. Er is‘ auch schwer. Ich pack‘ ihn mit in den ein‘ Koffer.“

Sie schaute sich noch einmal in der Wohnung um. Was sollten sie mit Buttje, ihrem Wellensittich, machen? Die vorletzte, die schlimmste Nacht ihres Lebens, hatte er gut überstanden. Mitnehmen konnten sie ihn nicht. Sie nahm ihn aus dem Bauer, streichelte ihn, gab ihm ein Küßchen und setzte ihn vorsichtig wieder zurück. „Tschüß, Buttschie, wir kommen bald wieder. Heute nacht passiert nichts mehr. Das schlimmste haben wir überstanden! Warte auf uns, ja?“

Der Vater war zurückgekommen. Würde er hier bleiben und sich hinlegen? „Denkt an Annas Sachen! Was würde sie gern retten?“ Er hatte Mühe beim Sprechen. Die Mutter starrte ihn mit offenem Mund an. „Wieso, das klingt ja g’radso, wie wenn wir nich‘ wiederkomm‘.“ „Tut, was ich sage und beeilt euch. Um acht Uhr geht ihr los und trefft Kuttl am Bunker.“ Das klang wie ein Befehl!

Am Heidekampsweg waren etliche Hauser beschädigt. Viele Fensterscheiben waren zu Bruch gegangen, und auf den Bürgersteigen lag noch Schutt vom letzten Angriff. Sie waren zum großen Teil abgesperrt. Die Feuerwehr war überall beim Aufräumen. Die langen Leitern waren ausgezogen, weil Dachziegel geborgen werden und Dachstühle ausgebessert werden mussten. Staub und Hitze -um 20 Uhr waren es noch ca. 30 Grad im Schatten! – machten ihnen das Atmen schwer. Sie hatten sich nur leicht bekleidet und für alle Fälle eine Strickjacke mitgenommen. Alles andere war ja in den Koffern, die jetzt sicher im Hauskeller standen. In ein paar Stunden könnten sie bestimmt wieder heimgehen! Es würde schon nicht so dicke kommen. Nur Mut! Und Haltung bewahren, wie Klaus, der Sohn ihres Arbeitgebers, ihr ans Herz gelegt hatte.

Am Erdbunker trafen sie Kuttl. Sie gingen gemeinsam hinein, dachten, es sei noch so früh, halb neun Uhr, und könnten sich einen schönen Platz aussuchen. Aber der Bunker war bereits besetzt, jedenfalls im oberen Geschoss. Die Menschen, die dann noch nach ihnen kamen, mussten in die unteren Stockwerke hinabsteigen. Sie saßen nun zu dritt an der Wand auf irgendwelchen Koffern. Alle Bänke waren besetzt, und immer noch mehr Schutzsuchende gingen an ihnen vorbei nach unten. Warum hatten sich nur so viele Menschen heute Abend zu den Bunkern aufgemacht? Hatte es denn einen Aufruf gegeben? Im Radio oder in der zur einzigen, der „Hamburger Zeitung“ vielleicht?

„Es soll ja die reine Massenflucht eingesetzt haben seit dem letzten Angriff“, hörte sie die Menschen in ihrer Nähe sich zuraunen. „Zehntausende sind ‚raus aus Hamburg!“ „Mein Bruder hat von 1500 Toten gesprochen, flüsterte Kuttl der Frau zu, erschrak aber über ihre Indiskretion und hielt sich sogleich den Mund zu. „Ja“, sagte die Frau, „aber siebzehn feindliche Maschinen haben sie abgeschossen, ja – ha! Mit Flak-Sperrfeuer! Das war die Strafe dafür. Sie sind ja mit fast 800 Maschinen angekommen. Und bei den Tagesangriffen gestern waren es auch noch mal über hundert. Können Sie sich das vorstellen, fast tausend Maschinen am Himmel? Sie gucken ‚raus, und der Himmel ist schwarz von Fliegern! Das kann ich mir gar nicht vorstellen. Sie etwa? So was erfährt man ja nur unter der Hand, das steht nicht in der Zeitung. Beziehungen muß man eben haben, ja-ha! “

Während Fieten dachte, solche Mitteilungen sind doch nur zum Bangemachen da, wunderte sie sich über Kuttls „Bruder“, der von 1500 Toten gesprochen haben sollte. Aber sie hatte jetzt keine Lust, Kuttl nach ihrem Bruder zu fragen. Bevor die drei Frauen noch mehr Schreckensnachrichten verbreiten konnten, wurden sie derb angerempelt und gegen die Wand gepresst von Nachdrängenden. Natürlich war es schrecklich gewesen, beim letzten Angriff drei Stunden im Keller zu sitzen und vor Angst nicht mehr richtig denken zu können. Aber soviele Flugzeuge? Fast eintausend? Das konnte die Frau sich doch denken, woher sollen denn so viele Flugzeuge kommen? Die Alliierten können doch gar nicht so viele haben. Unsere Luftflotte ist allemal größer und wird ihnen alles heimzahlen! Sie mussten jetzt nur noch tapfer durchhalten. Das müssen die Soldaten im Feld ja auch! Keine Angst und Zähne zusammenbeißen! „Jungs, haltet aus, der Führer haut euch ‚raus!“, hatte er den Soldaten in Stalingrad zugerufen. Das würde nun ebenso für sie hier gelten. Sie würden auf jeden Fall durchhalten! Wenn nur diese Frauen endlich mit ihrem moralzersetzenden Gesabbel aufhören wollten.

Die Sirenen heulten Alarm, und kurze Zeit später wurden die Türen fest verschlossen. Nun konnte ihnen in diesem Erdbunker nichts mehr passieren. Hier waren sie absolut sicher! Sie saßen nach wie vor auf Koffern und waren überrascht, als sich bereits nach dem ersten Einschlag das ganze Bauwerk bewegte. Bei jedem neuen Einschlag klapperte am Eingang, in dessen Nähe sie saßen, ein Luftdruckmesser. Weitere Einschläge. Kurze Zeit später versagte die Luftpumpe. Es wurden Männer gesucht, die die Handluftpumpe übernehmen sollten. Keiner meldete sich. Da übernahmen es die Frauen. Im unteren Geschoss des Erdbunkers stand das Wasser. Die Schutzsuchenden mussten zu ihnen heraufkommen. Das Licht flackerte schon eine ganze Weile, ging schließlich aus. Allmählich wurde es stickig heiß. Ab und zu leuchteten Taschenlampen auf, sonst Finsternis. Nur an den Wänden sah man Leuchtschilder mit Rauchverboten. Fieten las sie immer wieder, wohl an die hundert- bis tausendmal, weil es nichts gab, womit man sich sonst beschäftigen konnte. Nur warten, warten. Instinktives Kopfeinziehen bei jedem Einschlag.

Wohl eine halbe Stunde lang hörte es sich an, als prasselten die Bomben, einem Teppich gleich, auf Hamburg herab. – Einige Minuten Ruhe – dann wieder heftige Einschläge. Der Bunker hob und senkte sich. Sie wussten nicht, wie viel Zeit vergangen war, wie viele Stunden. War es nicht schon wieder Tag geworden? Würden sie bald herauskönnen? Die Luft war so knapp. Einschläge, Detonationen neben und über ihnen. Es war unerträglich heiß hier. Der Schweiß rann ihnen den Rücken hinunter. Fieten hatte einer Frau Platz gemacht, das heißt, sie hatte ihr den Platz auf dem Koffer überlassen und sich selbst hingestellt, eingeklemmt zwischen anderen Menschen. Das Zeug klebte allen am Leib, und sie bekamen nur schwer Luft. Aber sie waren hier sicher. Wie es wohl draußen aussehen mochte? Niemand sprach mehr ein Wort. Man konnte fast hören, wie sie atmeten. Ganz ruhig bleiben, es ist gleich vorbei, und sie sind gerettet! Ruhig stehen bleiben, nicht umfallen!

Nach unendlich langer Zeit riss jemand plötzlich die schwere Eisentür des Bunkers auf. Von oben herein stürzten Menschen. Waren das überhaupt noch Menschen? Fast keinen Fetzen mehr am Leib, Gesicht, Hände, Arme, alles eine Brandwunde. Die Zunge hing ihnen zum Halse heraus. Wohin sie stürzten, dort blieben sie liegen, stöhnten, wimmerten, verendeten.

Auf den Koffern saßen alte Frauen. Die Mutter, Kuttl und Fieten, wie alle anderen, konnten nicht mehr stehen. Diese Luft! Sie mussten jede Minute umfallen, aber wohin denn noch? Jeder freie Zentimeter war belegt mit Toten. Sie konnten nicht viel sehen, aber das, was sie jetzt gerade erleben mussten, wie die Hereinstürzenden fielen und sich nicht mehr erheben konnten, das war so grausam. Fieten fühlte, wie die Mutter und Kuttl neben ihr heftig zitterten. Sie wunderte sich, dass sie kein Zittern an sich selbst spürte, dass offenbar jedes Gefühl in ihr abgestorben war. Das war nicht nur ihre Disziplin. Sie kam sich vor wie versteinert. Schreie gellten durch das Bunkergeschoss, Kinder schrieen sich fast zu Tode. Die Luft, die von draußen hereinkam, war nichts anderes als Rauch. Sie wurden immer dichter an die Wand gedrängt, ja gequetscht, Körper an Körper. Wohin mit dem Gesicht? Von oben auf der Treppe hörte man verzweifelte Hilferufe, und immer mehr Wesen drängten herein. Dann versagte auch die Handluftpumpe, das Trinkwasser war schon lange aufgebraucht.

Ruhe für eine halbe Stunde. Keine Einschläge mehr? Wie hatten sie sich nur aufrecht halten können? Jemand rief ihnen zu, wer gehen kann, solle aus dem Bunker, wohin sei egal. Wohin? Sie gingen, sie spürten es nicht, aber sie gingen – an den Toten im Bunker vorbei über verkohlte Leichen, die auf der Treppe übereinander lagen. Kuttl war vor ihnen. Dieser Anblick da oben, da draußen! Ein riesengroßes, tosendes, orangefarbenes Flammenmeer! In einem ungeheuren Sog nach Sauerstoff lechzend. Sah so die Hölle aus? Alles, was man durch den beißenden Qualm wahrnehmen konnte, waren einstürzende Mauern, ein gewaltiges, wirbelndes Brausen, ein Brüllen! Und es regnete in Strömen. Jedoch den Flammen wurde dadurch kein Einhalt geboten. Sie stürmten in Wirbeln, von übergroßer Kraft getrieben, durch die Straßen himmelwärts. Feuerschlunde, ihren Frischluftbedarf von allen Seiten ansaugend. Hamburg, du dreckiges, schönes, gehaßtes und geliebtes Hamburg – ein Flammenmeer! Sie stolperten über die Straße, über Feuerwehr-Schläuche, entwurzelte, dicke Bäume. Hohe Pappeln, deren brennende Spitzen der Sturm von ganz oben zu Boden drückte. Durch die Luft flogen, wie vom Feuer getragen, glühende Teile. Die Reste der Imbissbude am Berliner Tor konnten sie gerade noch erkennen, bevor auch sie sich erhoben und in den Höllentanz mit einfielen. Von allen Seiten wirbelten angebrannte Balken, Bretter, ja sogar ganze Dachpartien und Planken, Fenster und Türen durch das Feuer, Bohlen, Steine, Schutt und Asche. Der Feuersturm wechselte andauernd die Richtung.

Kuttl war nicht mehr an ihrer Seite! Fieten rief durch den Funkenregen nach ihr, an der sie wohl vorbeigerannt sein mussten. Unerwartet stand sie dann plötzlich wieder neben ihnen. Ziel war der Hochbahntunnel am Berliner Tor. Es kostete ungeheure Mühe, ihn zu erreichen und neuen Schutz zu finden. Sie mussten sich aneinander klammern, um nicht von dem orkanartigen, saugenden Sturm hochgehoben und ins Feuer geworfen zu werden, wie so viele andere Menschen. Endlich hatten sie den U-Bahn-Schacht erreicht. Hier konnten sie wieder einmal tief Luft holen! Wie schön! Welch großes Glück hatten sie gehabt! Die vielen Toten auf ihrem Weg hierher… Überall hatten kleine verbrannte Körper gelegen. So viele Menschen liefen noch immer wie Fackeln ziellos durch diese Nacht. Verlorene.

Dankbar für ein paar Sekunden Ruhe stehen sie da, einander an den Händen haltend, und sehen dem unbegreiflichen Geschehen zu, bis ihre Körper vor Erschütterung anfangen zu beben, und ein Zucken und Schütteln ihnen durch alle Glieder geht. Frauen lagen mit Betten auf den Schienen. Die Mutter, Kuttl und Fieten nahmen irgendwo ihren Lagerplatz und versuchten, zur Ruhe zu kommen; aber es ging ja nicht. Die Menschen schrieen nach ihren Angehörigen, sie schrieen vor Schmerzen über ihre Brandwunden, und sie schrieen, weil sie glaubten, ohne Schreien verrückt werden zu müssen. Vor ihnen auf den Schienen lag ein SA-Mann, dessen Bauch ganz aufgequollen war. Rauchvergiftung. Kein Arzt meldete sich. Anderer Leute Hilfe nutzte nicht. Sie mussten zusehen, wie er starb und weggetragen wurde.

Stunden später. Sie versuchten sich einen Weg durch den unterirdischen Tunnel in die Lange Reihe zu bahnen. Aber sie kamen nicht weit. Bereits am Lübecker Tor war alles abgesperrt. Bis mittags 12 Uhr saßen sie in dem Tunnel fest, schmutzig, müde und hungrig. Stand ihr Haus noch? Wo war Papa? Was war mit Buttje? Nach und nach wurde der Weg frei. Bis zum Hauptbahnhof liefen sie auf den Schienen. Im Keller des Bieberhauses verblieb Fieten bei den Koffern, während die Mutter und Kuttl sich auf die Suche nach dem Vater machten. Sie hatten Glück. Sie hatten einen Weg in die Lange Reihe gefunden und ihn unterwegs getroffen. Der Hauptbahnhof war schwer getroffen, der Steindamm total zerstört. Die Wohnung von Kuttl war verschont geblieben, ebenso die große Schule zwei Grundstücke weiter. „Die Häuser in der Süderstraße sind dem Erdboden gleichgemacht, sogar die Keller vollkommen ausgebrannt“, berichtete der Vater. Fieten fragte, ob noch etwas zu retten sei. „Und wo sind die Großeltern? Weißt du etwas von ihnen?“ ‚Und Buttje‘, dachte sie, ‚und Buttje?‘

„Oma und Opa? Ich weiß es nicht. Das Kohlenlager von Pfaff brennt natürlich immer noch. Das Haus hat mächtig was abgekriegt, aber es steht. Um Oma brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Die hat Maserblut, und wenn wir es geschafft haben, aus der Hölle ‚rauszukommen, dann sie mit Opa allemal. In unserer Nummer 138 gibt es nichts mehr zu retten. Kein Stein liegt noch auf dem anderen. Der ganze Straßenzug ein brennendes Massengrab. Die Flammen schlagen aus den Kellern! Die Luftminen haben die Häuser abgedeckt, und Brandbomben haben das entsetzliche Werk vollendet.“ Er wurde ganz still, hielt die Augen geschlossen. Welches Grauen mochte er jetzt vor seinem geistigen Auge sehen? Mit geschlossenen Augen berichtete er weiter-. „An der Ecke Süderstraße/Ausschläger Weg war ein Wagen in einen tiefen Bombentrichter gefahren. Natürlich kam er nicht mehr ‚raus. So viele Leichen! Ich hab‘ gesehen, wie das Zeug der Menschen im Laufen plötzlich anfing zu brennen, sie fielen hin und blieben liegen. Die Luft war so heiß, man hätte ersticken können. Ich bin in den Trichter gesprungen und hab‘ da mindestens eine Stunde ausgehalten. Sie haben vor allem Phosphor, flüssigen Phosphor, abgeworfen. Die Menschen sind in die Fleete und Kanäle gesprungen, aber wenn sie wieder hochkamen, haben sie weitergebrannt. Es ist ein schreckliches Elend, ihr könnt es euch nicht vorstellen… So viele verkohlte Leichen… Und so klein.“ Er zeigte ungefähr einen halben Meter. „So klein waren sie…“

‚Die ganze Straße ein brennendes Massengrab‘, hatte er gesagt. Das ganze Ausmaß dessen, was er gesehen hatte, konnten sie sich wohl gar nicht vorstellen. „Alle Feuerwehren im Umkreis haben nicht ausgereicht. Sogar von Dresden her sind viele Bereitschaften zu Hilfe gekommen!“ Er schien übergangslos eingeschlafen zu sein. „Was machen wir jetzt?“, flüsterten sich die Frauen zu. Als der Vater wieder zu sich kam, stellten sie alle die gleiche, drängende Frage. „Ich will die nächste Nacht abwarten und euch im Bunker unterbringen,“ antwortete er. „Nein!“, flehte Fieten, „um keinen Preis! Wenn wirklich nichts mehr zu retten ist – nicht noch eine Nacht! Bitte! Nicht noch eine Nacht!“ Sie beratschlagten und kamen zu dem Schluss, es sei das Beste, zu Ännchen, der kleinen Schwester, in die Heide zu fahren. Der Vater musste wieder in seine Dienststelle, aber er versprach nachzukommen.

Auf der Moorweide hatte sich eine große Anzahl – wohl Tausende – Ausgebombter versammelt. Sie bekamen reichlich zu essen und zu trinken. Waschen konnten sie sich nicht. In hölzernen Baracken wurden Not-Toiletten eingerichtet. Lastwagen fuhren nach Harburg, aber bis sie das Glück hatten, mit einem mitzukommen, war es Abend geworden. In einer Schule wurden sie registriert. Dann konnten sie in einen Zug nach Buchholz steigen. Sie schliefen diese Nacht in einer Turnhalle auf Strohballen. Am nächsten Tag waren sie bei Ännchen. Wundervoll diese Ruhe in der Heide nach dem Inferno der vorletzten Nacht… Die Mutter weinte um die verlorene Habe, ihre Heimstatt. Ebenso schwer war es für Ännchen zu begreifen, was geschehen war.

Die Heide. Ganz allein ging Fieten weit hinein. Sie fühlte langsam die Starre aus ihrem Körper weichen. Weinen wollte sie nicht, konnte sie auch nicht; denn das Ende, dessen war sie sicher, bedeutete doch auch einen Neuanfang.

East Prussia 1945 The front moves nearer von Meta Techam

Seit dem Sommer hören wir verschiedene Gerüchte. Was ist geschehen? Die russische Armee ist in das nördliche Ostpreußen eingedrungen. Die Frontlinie verläuft bei Gumbinnen, etwa 50 km von uns entfernt. Wir hören das Donnern der Geschütze, aber unsere Soldaten halten die Stellung. Es gibt Durchhaltebefehle von unserem ostpreußischen Gauleiter, Erich Koch, bis zum Ende durchzuhalten. Die Befehle besagen, dass wir um jede Handbreit Heimatboden kämpfen sollen. Die Zivilbevölkerung soll mitfechten. Es wird von Sensen und Mistgabeln als Waffen und von Panzerabwehrgräben gemunkelt, so Kochs Befehle.
Mütter mit Kindern wurden im August nach Sachsen, Thüringen oder nach Masuren evakuiert. Auch meine Schwester Charlotte und ihre sechs Kinder wurden evakuiert. Sie war aber auf eigene Verantwortung wieder in ihre Wohnung zurückgekehrt, um ihr zweites Kind zur Welt zu bringen.

Der Gauleiter ordnete an, dass auf jedem Hof ein bepackter Wagen für die Flucht bereitstehen sollte. In unserer Scheune steht der Bollerwagen, beladen mit Bettzeug, Kleidung und haltbarem Essen. Zum Schutz ist eine dicke Wolldecke darüber gezogen worden. Im Stall stehen zwei sehr unterschiedliche Pferde, unsere über 20 Jahre alte Schimmelstute und ein junger brauner Hengst. Den jungen Hengst hat Vater vor einigen Wochen vom Besitzer des Gutes Friedrichsmühle (früher Gut Keppurren) gekauft, um einerseits die Beschlagnahmung des Pferdes durch die „Wehrmacht“ zu verhindern und andererseits unserer Familie gegebenenfalls die Flucht zu ermöglichen.

Die Angelegenheit des Kaufs wurde bei einem Nazi-Parteitreffen in der Dorfkneipe besprochen. Ende September vergräbt Mutter mit unseren Nachbarn die Haushaltsgeräte im Garten. Wenn wir fliehen müssen, werden wir sie bei unserer Rückkehr wieder ausgraben. Angst und Ungewissheit herrschen vor. Wird unsere Armee die russische Armee wieder zurückschlagen? Oder müssen wir wirklich fliehen? Keiner von uns kann sich das vorstellen. Sollen wir weggehen und alles aufgeben? Unsere beiden Kühe, die Schweine, die Schafe, die Hühner, die Kaninchen, die drei Katzen im Stich lassen, sie alle einfach verhungern lassen? Das ist wirklich unmöglich!

Schon jetzt sehen wir Schlangen von Flüchtlingen auf den Straßen, Menschen aus dem Memelland, aus Litauen, aus Polen. In unserem Dorf ruht ein Treck aus Litauen. Für uns klingt der Kanonendonner noch wie weit weg. Der Bürgermeister muss die Flüchtlinge auf die Häuser im Dorf verteilen. Eine vierköpfige Familie kommt zu uns. Sie sprechen kein Deutsch. Vater ruft unsere Nachbarin an, die alte Frau Burbließ. Sie spricht Litauisch. Sie zeigt den kalten, müden Menschen das Zimmer in unserem Haus, in dem sie wohnen werden. Es ist mein Zimmer. Früher wohnte ein altes Ehepaar darin. Es stehen zwei Betten darin, ein Herd aus Ziegeln und ein Ofen ohne Kacheln. Vater lässt die Familie wissen, dass sie zum Heizen und Kochen so viel Holz aus dem Schuppen nehmen können, wie nötig ist. Aus der Scheune können sie Futter für ihre beiden Pferde holen, die in unserem Kälberstall untergebracht sind.

Großmutter gibt mir recht, wenn ich meckere, weil ich aus meinem Zimmer ausziehen muss. Dort, in meinem eigenen Zimmer, konnte ich ungestört schlafen, wenn ich von der Nachtschicht bei der Eisenbahn nach Hause kam. Vater hat mir die Hand auf den Mund gelegt. Jetzt schlafe ich in Großmutters Zimmer in Großvaters Bett. Großvater ist vor kurzer Zeit darin gestorben. Ich schlafe fest und gut in seinem Bett. Vater wird zum „Volkssturm“ einberufen. Der „Volkssturm“ besteht aus den älteren Männern und jungen Burschen ab 16 Jahren aus den umliegenden Dörfern. Sie sollen die bereits verlassenen Häuser vor Plünderungen schützen, Panzergräben ausheben und die Bahngleise bewachen. Die Eisenbahnbrücke über unsere Auxine wird Tag und Nacht vom Militär bewacht und ist schon einmal beschädigt worden. Drei Kesselwagen voll Benzin wurden in den Fluß geworfen und das Benzin verbrannte auf dem Wasser.