Mai 1945 - Kriegsende im sächsischen Pirna
von Rainer Zeidler

Im April 1938 in Pirna geboren, war ich zu Kriegsende 7 Jahre alt. Mein Vater, geb.1901, Volksschullehrer, wurde 1939 zum Kriegsdienst eingezogen. Und so habe ich ihn nur aus seinen kurzen Heimaturlauben in Erinnerung. Seine Urlaube waren, besonders von der damals 31-jährigen Mutter, lang ersehnte, für uns Kinder geradezu sensationelle Ereignisse. Um meine vorschulische Bildung kümmerte sich meine Mutter als gelernte Kindergärtnerin nach damals für richtig gehaltenen Maßstäben. Meine drei Jahre ältere Schwester Eva gab mir, wie auch den meisten die ihr begegneten, wohlwollend ihre gerade gewonnenen Erkenntnisse weiter. So war ich mit meinen 6 Jahren zu Beginn des letzten Kriegsjahres für dieses Alter schon verhältnismäßig gut über das Leben im Hinterland der Kriegsereignisse "informiert", eigentlich mehr als mir als kindlicher "Volksgenosse" schon zustand.
Äußerlich war es mir bis dahin recht gut gegangen, wenn auch das Essen kriegsbedingt nicht immer schmeckte. Ich hatte schönes Spielzeug von den Eltern, wohlmeinenden Tanten und Onkels bekommen. Im Hausgarten ein bescheidenes Spieleckchen mit Sandhaufen. Im Winter die öffentliche Rodelbahn vor der Haustür. Die nähere Umgebung am Rande der Stadt Pirna war ein ideales Feld für Entdeckungsstreifzüge. Im Februar 1944 wurde meine jüngere Schwester Ulrike geboren. Aus erzieherischen Erwägungen und weil meine Schwester Eva in die Schule musste und sie mir weniger als ideale Spielkameradin und Betreuerin zu Verfügung stand, wurde ich zu meinem Verdruss halbtags in einen Kindergarten der NSV ("Nationalsozialistische Volkswohlfahrt") geschickt.
Mitte August 1944 kam die Einschulung. Die schönen blonden Haare fielen und ich erhielt den "Jungenschnitt", der mir den nicht unzutreffenden Spitznamen "Kohlrübe" einbrachte. Aber diese Frisur erleichterte die Arbeit der "Mätzeltante", einer Fürsorgerin, welche in der Schule die Kinderköpfe nach Läusen abzusuchen hatte. Durch Verschlechterung der Volkshygiene als Folge von Flüchtlingselend und Rationierung von Körperpflegemitteln, waren derartige Aktionen nötig. Der Unterricht erfolgte im Schichtbetrieb in der Mädchenschule, weil man die Knabenschule zum Lazarett umfunktioniert hatte. Auf dem Schulhof lagen große Haufen von Knochen, Lumpen und Altpapier. Die Altstoffe wurden von Schülern gesammelt und es gab dafür Gutscheine für Kernseife u.a.m.. Wir hatten uns in Reih und Glied im Hof anzustellen und wurden von einem "großen" Schüler ins Klassenzimmer geführt. Nach dessen Ruf "Achtung!!" wurde
der Lehrer mit "Heil Hitler" und erhobenem Arm begrüßt. Bei einigen Lehrern erfolgte dann zunächst die peinliche Sauberkeitskontrolle der Hände. Bei Unsauberkeiten gab es dann mit dem Lineal oben oder unten ein paar "drauf". Ohrfeigen holte man sich gelegentlich beim Lehrer am Podium ab. Bei Fliegeralarm zur Schulzeit durfte ich auf Grund der geschönten "nur 5 Minuten" Heimweg die Schule verlassen, während Kinder mit längerem Schulweg in den Schulbunker mussten.
Mit Zunahme der Luftalarme verschwand leider auch der schöne Teich im Stadtpark mit seinen zwei Schwänen, die wir mit welken Salatblättern gern gefüttert hatten. An seiner Stelle wurde ein Luftschutzbunker angelegt. Nach einem kleineren Angriff auf die Pirnaer Südvorstadt bekamen wir erst im April 1945 den Bomberkrieg auch in Pirna stärker zu spüren. Zum Glück hat es nur vereinzelt größere Angriffe gegeben: Auf den Brückenkopf und dessen Umgebung, auf das Stahlwerk und auf die Eisenbahnanlagen.
Nach der "Entwarnung" richtete sich unser Blick immer auch auf die Marienkirche. -Ob sie wohl noch stand ? Unter Evas Klassenkameradinnen war ein Bombenopfer zu beklagen.
Unser ehemaliges "Pflichtjahrmädel" wurde auf der Klosterstraße ausgebombt. Das frische Grab meiner gerade verstorbenen Großmutter war nach dem Angriff auf die benachbarten Eisenbahnanlagen in einem Trichterfeld nicht mehr auffindbar.
In der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 sah ich von Pirna aus am Horizont das brennende Dresden, am Tage darauf die riesige Qualmwolke über unserer Stadt, aus welcher verbranntes Papier heruntersegelte. Bei Großvater trafen die ausgebombten Verwandten aus Dresden ein: Mutters Schwester Käte mit 4 durch die Bombardierung verängstigten Kindern.
Obwohl es bei Strafe verboten war, ist unsere Mutter so vertrauensvoll oder leichtsinnig gewesen, uns das Kriegsende und den Einmarsch der Russen anzukündigen. Denn an den "Endsieg" hatten die Volksgenossen noch unbedingt zu glauben! Mutter hatte uns aber untersagt, am Radio herumzudrehen, damit wir nicht versehentlich "London" empfingen. Denn darauf gab es KZ und unser Radio mit seinem alten Audion-Empfangssystem konnte leicht beim Abhören von "Feindsendern" angepeilt werden. Wir Kinder waren ziemlich hellhörig, wenn sich die Erwachsenen unterhielten und bekamen mehr mit, als wir vielleicht sollten. Es wurde u.a. über Flucht diskutiert, auch dass die Russen schon in Berlin seien und von da sei es nur ein "Katzensprung" bis zu uns.

Vor unseren Fenstern marschierte auch noch der "Volkssturm" mit Panzerfäusten vorbei. In seinen Reihen erkannten wir einige uns bekannte "Opas" aus der Stadt. Auf den Straßen wurden aus langen Baumstämmen Panzersperren errichtet. In unserem Schrebergarten fanden wir eines Tages Schützenlöcher vor. Schließlich standen wir Kinder am Straßenrand, als eine der letzten deutschen Armeen in Richtung Böhmen durch Pirna zog. Ich erinnere mich an Panzer, die in den Straßenkurven Asphaltschollen ausschürften und an Soldaten mit umgehängten Patronenketten. Nach Verkündigung von Hitlers "Heldentod" hängten noch etliche Leute die Hakenkreuzfahne mit Trauerflor heraus, was unsere Mutter spöttisch beobachtete. Aber der Krieg war damit leider immer noch nicht ganz zu Ende.
Am Vormittag des 8.Mai spielten wir Kinder im Vorgarten des Wohnhauses. Die einjährige Ulrike saß im Laufgitter oder Kinderbettchen in unserer Nähe. Ohne Vorwarnung tauchten im Tiefflug einzelne Flugzeuge auf und verschwanden wieder. Eva und ich rannten zum Küchenfenster, um Mutter zu fragen, ob wir nicht lieber in den Keller gehen sollten. Aber Mutter beruhigte uns mit dem Hinweis, dass der Krieg schon zu Ende sei .Doch dem war noch nicht so! Plötzlich hörten wir in der Nähe starke Explosionen. Wir rasten in den Keller; Mutter kam gerannt, Ulrike zu holen und folgte uns nach. Kaum im Hauptgang des Kellers angekommen, hörten wir lautes Krachen und warfen uns auf den Boden. In Staub gehüllt warteten wir, vor Schreck wie erstarrt auf den nächsten Schlag. Doch der kam gottlob nicht. Stattdessen kamen Hausgenossen, die in ihren Wohnungen überrascht wurden, mit Splitterverletzungen, zum Glück leichterer Art, zu uns in den Kellergang herunter. Hier rotteten sich die meisten Hausbewohner zu einer verängstigten Herde zusammen und erwarteten weiteres Unheil.
Im gesicherten "LSR" hatte zunächst nur eine Flüchtlingsfrau aus dem Rheinland mit ihrem Kindchen auf Grund ihrer Bombenkriegserfahrung Schutz gesucht. Nachdem über längere Zeit wieder Ruhe eingekehrt war, wagten wir uns nach und nach wieder heraus. Splitter von Glas und Holz lagen herum, die Fenster zum Teil geborsten, der Putz in Schollen von der Decke gefallen. Was auf den Möbeln gestanden und gelegen, lag auf dem Fußboden verstreut. Aber das Haus stand noch! An der Hausecke, wo sich das eiserne Haustor befunden hatte, fanden wir einen Bombentrichter vor. Wäre die Bombe wenige Meter daneben eingeschlagen, wäre es ein "Volltreffer" mit allen Konsequenzen gewesen. Der Vorgarten, den wir gerade noch rechtzeitig verlassen konnten, war verwüstet. Unweit von uns hatte es bei dem Angriff einen Volltreffer mit 14 Toten gegeben. Schnell ging es ans Aufräumen, wobei Eva wieder ordentlich mit zupacken musste. Am Nachmittag diskutierten die Frauen, wie sie sich auf den Einmarsch der Russen vorbereiten sollten. I h r e Ängste vor Übergriffen kannten wir Kinder natürlich nicht. Eine Nachbarin überredete meine Mutter, die Nacht mit uns Kindern in der benachbarten Villa, Bergstraße 16, zu verbringen, statt in unserem angeschlagenen Wohnhaus. Dort wollten die Hausbewohner im Kellergeschoss eine Art Schutzgemeinschaft bilden. Gegen Abend begann die gegenüberliegende Brauerei lichterloh zu brennen; es sollen Ölfässer in ihr gelagert gewesen sein, die explosionsartig in Flammen aufgingen. Man befürchtete das Übergreifen des Feuers auf unser Wohnhaus. In einem Raum des Kellergeschosses der benachbarten Villa, die unglücklicherweise direkt an der Heeresstraße lag, erwarteten wir nun die Ankunft der Russen.
Mutter hat besonders das erste Panzerrohr beeindruckt, das im Blickfeld des Fensters auftauchte. M e i n e erste Erinnerung: Auf dem Gehweg ein Russe in Uniform, der grimmig um sich blickend, in alle möglichen Richtungen schoss. Meine Neugier war also größer als die Angst oder ich war mir der Gefahr, im Schussfeld zu stehen, nicht bewusst. Dann wurde die Tür aufgerissen. Ein kräftiger russischer Soldat schaute kurz in unsere Runde, schritt dann aber ohne Umschweife zu einem Kleiderschrank, dem er einige Stücke entnahm und entfernte sich wieder. Mutter erklärte mir: Das nennt man "Plündern".( Wieder einen Begriff dazugelernt! ) So soll es zunächst mit Plünderungen weitergegangen sein, woran ich mich selbst nicht mehr erinnere. Denn fortlaufend hielt eine Panzerbesatzung, die sich in der Arztvilla, die wie ein "Kapitalistenhaus" aussah, Kriegsbeute erhoffte.
Nach Einbruch der Dunkelheit wurden die Russen aufdringlich. Da erinnere ich mich, wie sich ein Russe, mit einer MPi in der Hand, grinsend und aufdringlich zu unserer wehrlosen Familie setzte und auf Mutti ständig einredete. Gelegentlich richtete er drohend den Lauf seiner MPi auf uns Kinder und sagte dazu "Bui-Bui!!". Mutti versuchte ihn zu besänftigen und sagte: "Du hast doch auch Frau und Kinder!" Er antwortete: "Deutsche alle totgeschossen". Um uns Kinder zu besänftigen, reichte er uns eingepackte Bonbons aus seiner Brusttasche, die wir aber nicht aßen. Mutter dachte, wir hätten sie aus Stolz verschmäht. Aber Eva flüsterte mir zu, sie seien bestimmt vergiftet. Der Russe fragte Mutti: "Wo ist dein Mann ?" - Ich weiß nicht mehr, was sie antwortete. Aber Mutti sagte noch zu mir und Eva: "Wenn der Vati jetzt hier wäre, würden ihn die Russen totschießen".
Mittlerweile wurden die Russen zu einigen Frauen im Raum handgreiflich und versuchten, sie aus dem Zimmer zu zerren. Die Frauen leisteten Widerstand und eine zeterte entsetzlich. Auf unsere fragenden Blicke sagte Mutti, die Russen wollten sie mit nach Russland nehmen. Aber wenigstens spielten sich keine Vergewaltigungen vor uns Kindern und den restlichen Anwesenden ab. Vielleicht um das zu verhindern, sagte Mutti, sie müsse einmal kurz weg, und überließ uns der Obhut einer älteren Nachbarin, die zuvor vergeblich den Versuch unternommen hatte, "unseren" Russen mit Schmuck zu besänftigen.
Schwester Eva und ich kämpften nach dem aufregenden Tag mit dem Schlaf; unsere kleine einjährige Ulrike bekam wahrscheinlich weniger mit von den Vorgängen. Trotz unserer Müdigkeit schliefen Eva und ich wohl wenig, weil Mutti länger fortblieb. Nachdem sich Mutti dem Russen einmal hatte hingeben müssen, war es ihr gelungen, sich in einem teilweise unter Wasser stehenden, dunklen Kellerraum bis zum Morgen erfolgreich zu verstecken. Von diesen ihren Erlebnissen haben wir Kinder natürlich erst später etwas mehr erfahren.
Am Morgen des 9.Mai kehrten wir in unsere Wohnung zurück. Die dortigen Hausgenossen hatten sich sehr klug im Keller inmitten von Trümmerteilen verschanzt und den Russen immer wieder gesagt: "Alles kaputt!" - Sie blieben ziemlich unbehelligt. Bei allem hatten wir noch das Glück, dass wir es beim Einmarsch mit einer sog. "Elitetruppe" zu tun hatten und nicht mit den gefürchteten "Mongolen", jenen Sibiriern, die den "Panzerspitzen" gewöhnlich nachfolgten. Dramatische Szenen mit Tötungen und Suiziden, wie sie sich gelegentlich beim Einmarsch der Russen abgespielt hatten, brauchten wir uns gottlob nicht mit anzusehen. Aber immer wieder kamen Russen und nahmen etwas mit. Trotz allem kam es gelegentlich auch zu kleinen Zeichen des Mitgefühls. Ich erinnere mich, wie ein Russe eine kleine Brosche von Eva einstecken wollte. Er ertrug es nicht, dass Eva ganz still die Tränen kamen und legte die Brosche wieder hin. Großvater erzählte, dass ihm ein junger Russe Unterwäsche zurückbrachte die er gemeinschaftlich hatte mitnehmen müssen.

Mutter hatte bald begriffen, dass man den Russen energisch entgegentreten musste. "Du, Kommandant hat gesagt...!!" Damit hatte sie vor allem Erfolg, als 8 Tage nach der "Befreiung" unser Wohnhaus Mannschaftshaus der benachbarten Kommandantur wurde und wir innerhalb von 6 Stunden unsere Wohnung "mit dem Lebensnotwendigsten" wie es hieß, verlassen mussten. - und das unter den Augen der übermütigen Sieger! Ich weiß nicht, wie es Mutter geschafft hat, unter den gefährlichen Umständen in den darauf folgenden Tagen ein Fuhrwerk zu beschaffen, um noch Einrichtungsgegenstände abzutransportieren. Mit allem, was wir nicht aus der Wohnung herausbekamen, machten die Russen, was sie wollten. Schreibtischkästen wurden auf die Straße gekippt; wir Kinder sammelten einiges davon wieder auf. Einige Möbel wurden irgendwo im Gelände abgestellt. Immer wieder wagte sich Mutter mit uns gelegentlich in die besetzte Wohnung, um weiteres zu holen. Dabei stiegen wir unter Lebensgefahr über besoffen und halb schlafend auf dem Boden liegende Russen und Weiber.
Mutter steckte ihre erlittene Erniedrigung trotzig weg und versuchte sehr mutig, so viel wie möglich zu retten; auch in der Zuversicht, dass mein Vater wieder heimkehrt. Wir kamen behelfsmäßig bei Großvater auf der Robert-Koch-Strasse in Pirna unter, gerettete Möbel kamen vorwiegend in ein Lagerhaus.
Aus heutiger Sicht versuchten die sowjetischen Kommandeure, die Gewalt und Plünderungen einzudämmen und die öffentliche Ordnung wiederherzustellen. Am Tage zogen die Soldaten in Kolonnen singend durch die Straßen, was wir Jungs unter Missbilligung der Erwachsenen imitierten. Im allg. waren die Russen kinderfreundlich und duldeten z.B., dass forsche Knaben die physikalischen Lehrmittel aus der "Adolf-Hitler-Schule" zum privaten Gebrauch mit Leiterwagen einheimsten. Aber unsere Jungs meinten, die Russen wüssten sowieso nicht, was das alles ist und es verbreiteten sich massenhaft amüsante Berichte über den Umgang der Russen mit unseren kulturellen Standards. Nachts waren die Russen allerdings noch recht gefürchtet, besonders wenn sie besoffen mit Gewehrkolben an die verschlossenen und mit Balken verrammelten Haustüren schlugen und "aufmachen, aufmachen!!" brüllten.

Die Lebensmittelversorgung kam erst allmählich und notdürftig mit der Einrichtung "antifaschistischer" Verwaltungsorgane wieder in Gang. Wir ernährten uns zunächst von dem, was wir bei der Aufteilung von staatlichen Reservebeständen zufällig abbekommen hatten: 1 Sack Zucker, 1 Sack Nudeln. Da gab es, mindestens eine Woche lang, süße Nudeln, ohne Fett und Eiweiß und ich tat mich trotz Hunger schwer damit. Zur Verpflegung ihrer Familien riskierten die tapferen Mütter viel bei Tauschgeschäften, auch mit den Russen. Gierig aßen wir das stückchenweise getrocknete "Russenbrot" ohne Aufstrich. Meine zehnjährige Schwester Eva scheute sich nicht, durch biwakierende Besatzungstruppen hindurch für die kleine Schwester auf dem Dorf Milch zu besorgen.
Gemessen an dem, was Menschen auf beiden Seiten der Fronten, besonders "Ausgebombte" und Flüchtlinge, vor allem am Kriegsende durchmachen mussten, habe ich mit unserer Familie noch vergleichsweise gut überlebt, was aber ganz wesentlich dem unerschrockenen Einsatz meiner Mutter zu verdanken ist.
Der schmerzliche Verlust des Vaters wurde uns erst zwei Jahre später zur Gewissheit. Seit dem 16. Januar 1945 kam vom Vater, zuletzt Ordonnanzoffizier an der Front, keine Feldpost mehr. Erst 1947 erfuhren wir im Ergebnis von Nachforschungen der Mutter, dass er am 30 Januar 1945 in Schwetz (Swiecie) an der Weichsel, nördlich von Bromberg(Bydgoszcz), bei Rückzugsgefechten mutmaßlich gefallen ist.

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© 2005 Rainer Zeidler