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| Ein Wort voraus In der Gründungsphase des SNHH 1998 wurde auch eine Klientel von Senioren angesprochen, die das neue Medium Internet entdeckte und nutzte, um die meist traumatischen Erlebnisse aus der Kriegs- und Nachkriegszeit für sich selbst durch eine Niederschrift aufzuarbeiten und mit anderen auszutauschen. Da bot es sich an, das Seniorennet als Forum mit einem Link „Zeitzeugen“ zur Verfügung zu stellen. Über die entsprechenden Stichworte in den Suchmaschinen (Google gab’s zunächst noch nicht) fanden bundesweit viele den Weg zu unserem Link und schrieben den Moderator und Redakteur des Links an. Seit 2006 gehen nur noch selten Anfragen ein und unsere Autorinnen und Autoren sind heute zwischen 75 und 85, soweit sie überhaupt noch unter den Lebenden weilen. Kontaktaufnahmen und ihre Vermittlung werden zunehmend schwieriger oder werden ganz abgewehrt. Das ist zu respektieren und so wurde bei der Umgestaltung der HP des SNHH im Sommer 2007 gemeinsam mit den Gestaltern und dem Vereinsvorstand beschlossen, das Forum zu schließen. Die „Zeitzeugenseite“ war eine Sammlung ganz persönlicher zeitgeschichtlicher Zeugnisse „Gegen das Vergessen“, die sich zu einem Forum entwickelte. Etliche Organisationen wie z.B. das Zeitzeugenbüro in Hamburg oder das Kuratorium Deutsche Altershilfe in Köln u.a. haben die Seite verlinkt. Schon dies ist Grund genug, die Sammlung im Archiv als historisches Dokument auch der Vereinsgeschichte zu erhalten. Die Autorinnen und Autoren wurden von der Schließung des Forums verständigt und gebeten, ihre Beiträge an das „Lebendige Museum Online“ im Haus der Deutschen Geschichte in Berlin, zu senden, damit sie für die Nachwelt erhalten bleiben. Volker Kuhlwein ( Moderator und Redakteur der Zeitzeugenseite von 1998 bis 2008) |
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