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Sommerfest 2008 und 10jähriges Jubiläum

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Sommerfest des SNHH 2008 und 10jähriges Jubiläum

Sommerfest2008
Sommerfest und 10 Jahre SNHH

 

10 Jahre Seniorennet-Hamburg wäre wohl ein Anlaß, ordentlich mal abzufeiern. Das dachten sich die Seniorennetler in Hamburg und installierten extra einen Festausschuß und baggerten den Finanzchef des SnHH, Roland Gensike, an, der mit gequälter Miene sich erweichen und die nötigen finanziellen Mittel springen ließ. So planten Helga Kromm und Rolf Paulsen und viele Helfer und Helferinnen dieses besondere Ereignis und keine Kosten und Mühen wurden gescheut.

Am gestrigen Samstag, den 14. Juni 2008 ab 16 Uhr waren alle geladen, sogar aus Kiel war eine Abordnung des SnKiel gekommen, und dann ging es los. Der Wettergott meinte es gnädig und ließ die Sonne scheinen. Im Park des LAB Großborstel war ein Partyzelt aufgestellt und im Saal des LAB waren liebevoll gedeckte Kaffeetische bereit und boten 76 Gästen und Mitgliedern des Seniorennet - Hamburg gerade noch Platz. Der Saal war brechendvoll, das hatte man noch nie erlebt. Bernhard Kaiser hatte am Bierzapfhahn am Anfang große Probleme, denn es kam nur Schaum und wenig Bier und angeheuerte Damen waren hinter dem Küchenthresen, die ununterbrochen Kaffee kochen mussten. Henning Martens, der frisch gewählte Vorstandsvorsitzende des SnHH hielt eine launige Rede über die Ereignisse, die zur Vereinsgründung führten und mancher dachte daran, was alles in dem Verein in den verflossenen 10 Jahren gut oder schief gelaufen ist.

Zwei Schlachter trugen schwer an zwei Spanferkeln und Putenbrust, sowie großen Schüsseln mit Salaten vom Feinsten und großen Brotlaiben. Die Spanferkel waren auf dem Punkt gebraten und zergingen auf der Zunge, so dass ich leider noch einmal einen Nachschlag zu mir nahm. Der Nachtisch mit Mousse-au-chocolat und Zitronencreme und die wunderbare Erdbeerspeise hatten es allen angetan, aber bei mir ging nichts mehr rein. Fleischberge von Spanferkel blieben leider übrig und manch einer nahm sich ein Donkey-Bag mit nach Haus.

Der Clou des Tages war die „frisch eingeflogene“ Hamburger Stimmungskanone und Frohnatur Margot Schöneberndt, die bekannt von Funk und Fernsehen, angetan mit maritimen blau-weiß gestreiftem Hemd, rotem Halstuch und Schippermütze, die zwei Stunden lang für fröhliche musikalische Unterhaltung mit ihrer Quetschkommode sorgte. So bekannte Lieder wie „In Hamburg bin ich zu Haus“ und „ In die höhere Schule geh ich nicht“ oder „Klaun, klaun Äppel woll’n wir klaun“ wurden auch von den Seniorennetlern begeistert mitgesungen, und Wilhelm Stemm sang sogar im Duett mit Margot und brachte einen Witz von der „versoffenen Nonne auf der Reeperbahn.“ Helmut Haas hatte plattdeutsche Döntjes zu erzählen und das geneigte Publikum war begeistert und fühlte sich gut unterhalten. Die Stimmung war gut und man ist immer erstaunt, was sich Seniorennetler alles zu erzählen wissen, ging es doch nicht immer nur um Computerprobleme oder die Maleschen im Alter.

Um halbig Neun war das Fest aus und der harte Kern, wurde mit energischem Stühlerücken daran gemahnt, dass auch das schönste Fest nun einmal sein Ende finden müsste.

Hans Kolb fiel im Auto auf, dass er seinen Speckdeckel liegen gelassen hatte und schmiss seine Fahrgäste am Hauptbahnhof eiligst raus, um schnurstracks wieder zurück ins LAB zu düsen. Denn ohne seine Schiffermütze ist Hans Kolb nicht komplett. Herzlichen Dank an alle, die zum gelungenen Fest beigetragen haben. Meine Frau und ich wissen, wie viel Mühe so ein Fest machen kann.

Heiner Fosseck


Foto-Collage: Kurt Berger

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