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Berichte der MitgliederBesuch Airbus-Werk in HH-Finkenwerder |
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Besuch Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerden |
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Besuch im Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder |
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Im Frühling, am 23. März, luden wieder einmal Ingrid und Hans - Herbert Schulz zum Besuch des Airbus-Werkes auf der Elbinsel Finkenwerder ein. Wir hatten frühlingshaftes Wetter bei annähernd 0 Grad Celsius und Windböen, die diverse Regenschirme knickten. Einer der 35 Führer des Airbus - Werkes, Herr Mohr, teilte unsere 41 Mann starke Seniorengruppe in zwei gleich große Abteilungen und hängte jeden von uns einen roten und schwarzen Kälberstrick um, der mit einer Kennkarte versehen war. Dann ging es los mit dem Bus über das 400 Hektar große Gelände. Was uns sehr interessierte, die 60 m hohen Hallen, in denen das größte Passagierflugzeug der Welt, A 380 ausgerüstet und lackiert wurde, bekamen wir aus unergründlichen Gründen nicht zu sehen. Man munkelte etwas von Verkabelungsproblemen des Riesenvogels, aber das kennt ja ein jeder von uns, der schon einmal an seinem Auto herumgeschraubt hat. Irgendwelche undefinierte Schrauben und Teile bleiben schlussendlich übrig und es funktioniert dann doch. Das ist so, und obwohl das Fotografieren bei Todesstrafe nicht erlaubt war, sind doch irgendwie Fotos entstanden, fragt mich nicht wie.
Airbus ist eine Tochtergesellschaft der Firma EADS und hat annähernd 53 000 Mitarbeiter weltweit. Das meistgebaute Flugzeug ist die A 320 und wird natürlich in Toulouse in Frankreich gebaut. Alle 4,5 Sekunden startet weltweit ein Airbus . Der längste Airbus ist der A 340 für 359 Passagier und 2012 soll der A 350 in Serie gehen, der eine Reichweite von 15 000 Kilometer haben soll. Die Airbusflieger halten bei guter Pflege mindestens 30 Jahre. In Afrika und in Kaukasien bis zu 50 Jahre. Hier in Hamburg werkeln bis zu 20 000 Mitarbeiter bei und für Airbus. Monatlich können 33 Flugzeuge in Hamburg ausgeliefert werden. Die Flugzeugrümpfe werden mit den Gestellhalterungen auf Luftkissen bewegt. Deshalb muß alles etwas sauberer als gewöhnlich sein, sonst könnte es hier sehr stauben. Riesige Rupfteile hängen in einer anderen Halle wie grüne Speckseiten von der Hallendecke und warten auf ihren Einbau in einen Flieger. Diese Teile wurden aus Nordenham zugeliefert. Ein LKW aus Großbritannien brachte gerade Teile für Flügel und Fahrwerke.
Heiner Fosseck
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| Organisation: Ingrid Schulz, Bericht: Heiner Fosseck Titelbild: Kurt Berger |
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Webmaster: bkaiser(at)bernie-hamburg.de |
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18.01.2010 |
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