| Pfingsten an der Elbe 2005 | |
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Unsere Alice Chidiac hat die Schuld. Denn, wenn Alice zum Bummeln durch
die Elbparks trommelt, landen wir früher oder später gemütlich
sitzend in einem Restaurant am Elbestrom.So natürlich auch heute, Pfingstsonntag,,als
13 Hamburger Seniorennetler sich am Blankeneser Bahnhof trafen. Dabei fing es in Blankenese sehr lehrsam an. Alice erzählte uns die Geschichten von Herrn Godefroy, der vorausschauend, schon vor 250 Jahren die wunderbare Lindenallee im Hirschpark anlegte und zeigte uns eine prachtvolle ahornblättrige Platane,die weit über die Grenzen der Hamburger Gaue bekannt ist. Oder war es ein platanenblättriger Ahornbaum ? Wohl doch das Erstere. Natürlich war der Hauptgrund des Spaziergang das Bewundern der Rhododendrenblüten. Die Blüten hatten sich aber verspätet und waren erst spärlich geöffnet. Aber die Netler hatten sich so viel zu erzählen,das die blühende Natur fast schon Nebensache war. Drunten am Elbwanderweg gleich rein in den nächstem Kaffeegarten. Nach langen Palaver ob und wie man sitzen wollte, wurden diverse Tische zusammen geschoben und Getränke und na ja,Heringe mit Bratkartoffeln und Rührei mit Krabben und dergleichen geordert. Die Heringe waren auch man "bannig lütt" geraten, das waren mehr größere Sprotten. Ein Mißverständnis über eine Verwechslung von Bratkartoffeln statt Kartoffelsalat endete mit einer Extraportion, so daß auch die noch Hungrigen satt wurden. Nach dieser Stärkung marschierten wir die 800 m bis Teufelsbrück und setzten über, mit der Barkasse nach Finkenwerder, wo wir vor soviel sportlicher Aktivitäten zum Kaffeetrinken direkt an der Promenade ins "Cafe Finkenwerder Landungsbrücke" einfielen. Der Wirt eilte in dem vollbesetztem Restaurant sogleich herbei und schloß das sogenannte Hochzeitszimmer auf, wohl ahnend,daß diese laut schnatternde Seniorengruppe ihm möglicherweise die übrigen Gäste vergraulen könnte. Wir sahen in Richtung Rüschkanal. Leider konnten wir nur die Asphaltdecke der Promenade sehen. Natürlich wurden 15 cm hohe Friesensahnetorten und sonstige gesunde Sachen geordert. Jemand wollte Käsekuchen mit möglichst wenig Teig,was der Bedienung ein wenig den Atem verschlug. Mit einer brechendvollen Fähre ging es anschließend in Richtung Landungsbrücken,wo sich die Seniorennetler verabschiedeten. |
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| Text: Heiner Fosseck | Fotos: |