Hamburgtag August 2005

In Kompaniestärke-125 Mann/Frau- wurde heute ein wundervoller Hamburg-Tag des SnHH begangen. Allein 64 Damen und Herren aus Kiel und 31 Mitglieder des SnFl(Flensburg),sowie 30 Damen und Herren des Seniorennet-Hamburg und eine halbe Portion ,sprich ein Ableger meiner Frau, waren heute morgen zusammen gekommen und haben sich am Info-Center des Hamburger Hauptbahnhofs getroffen.. Weiß der Himmel,aber am Anfang ging alles schief.Erst war Bombenalarm am Hauptbahnhof und der Verkehr brach natürlich zusammen. Die gecharterten Busse der Hanseatic-Tours,die schon bessere Tage gesehen hatten, kamen dadurch erst leicht verspätet am Bahnhof an. Die stoische Ruhe der Allermeisten aus Kiel und Flensburg war bewundernswert.
Dann fuhren wir in 2 Doppeldecker-Kabriolettbussen durch das überfüllte Hamburger Stadtgebiet. Getreulich wurden alle Highlights Hamburgs angefahren und abgehakt.Alster,Elbe,Rathaus,Speicherstadt und Pöseldorf,ihr kennt das ja. Natürlich wurden die üblichen Witze von den Stadtbilderklärern im Bus gerissen. Meere in Hamburg: Häuser Meer.Abends Lichtermeer und dann gar nichts mehr u.s.w.Da gab es doch bei uns Hamburger Senioren tatsächlich einige geborene Hamburger Damen,die zum ersten Male eine Stadtrundfahrt durch unser schönes Hamburg machten.Schämen sollten die sich.
Dann wurden wir nach fast 2 Stunden hungrig in der St Pauli-Hafenstraße ausgeladen und nichts wie rein in das Fischerhaus. Hier bekamen wir in Weltrekordzeit superschnell unsere Getränke und das vorbestellte Essen. Das Geschnatter von 125 Senioren/Innen während der Mahlzeit war grandios.Hier kamen Ulla Nahruhn und meine Wenigkeit die ersten Lobeshymnen zu hören.Das Lokal war Spitze und die Aussicht auf Elbe und Blohm und Voss ebenso.Einige bedauerten tatsächlich,daß wir die Queen Mary 2 und die A380 nicht vorbei fahren und fliegen ließen. Aber man kann ja nicht alles ordern.Man muß sich auch etwas fürs nächste Mal aufbewahren.
Jetzt ging es zum Barkassenanleger Altona. Natürlich ließ es Petrus hier ordentlich regnen und hier konnte man 125 nasse Damen und Herren erleben. Aber das war ein Gemeinschaftsereignis und ich bewunderte die Leidensfähigkeit unserer Senioren/Innen.
Dann kam die Bügeleisenbarkasse angerauscht und nahm alle mit Leichtigkeit an Bord. Das hättet ihr sehen müssen,wie die Gisch vorne am Bug hochstieg und über das ganze Schiff hinwegfegte.Eine Station und wir waren in Neumühlen angekommen.Der Regen hatte pünktlich aufgehört und die paar Schritte zur Seniorenresidenz Augustinum waren schnell und trocken geschafft. Dann mit dem Außenlift und weil der das nun nicht schaffte, auch die 3 Innenlifte zur grandiosen Glaskuppel im 13 Stock hoch.Hier wurden von uns fast sämtliche Plätze im fantastischen Kuppelrestaurant besetzt.Die Aussicht über Elbe,Stadt und Hafen war atemberaubend und für uns alle ein Erlebnis. Wir Initiatoren platzten fast vor Stolz,als wenn wir alles selbst geschaffen hätten.
Dabei hat unserer Oldtimer Heinrich Gottschalt uns auf diese prima Idee gebracht,hier Kaffee zu trinken.Gute Besserung Heinrich und vielen Dank für die Idee.
Zurück ging es auf der gleichen Fähre zu den Landungsbrücken.Weiter mit der U-Bahn bis Hauptbahnhof und durch das Gemuse und Gewimmel am Hauptbahnhof zu den Zügen.Dann großes Hallo und Verabschiedung unserer Gäste aus Flensburg und Kiel.
Schachmatt,aber glücklich über den gelungenen Tag gönnten wir uns ein Bier und einen Jubi.
Ich hoffe ja nur,das wir niemand auf unserem Streifzug durch unser Hamburg verloren haben.

Vielen Dank auch an unsere Freunde aus Kiel und Flensburg,insbesondere Gerhard Hansen und Ilse Petersen.

Text: Heiner Fosseck Fotos: Margrit Hoffmann, Kurt Berger