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In Kompaniestärke-125
Mann/Frau- wurde heute ein wundervoller Hamburg-Tag des SnHH begangen.
Allein 64 Damen und Herren aus Kiel und 31 Mitglieder des SnFl(Flensburg),sowie
30 Damen und Herren des Seniorennet-Hamburg und eine halbe Portion ,sprich
ein Ableger meiner Frau, waren heute morgen zusammen gekommen und haben
sich am Info-Center des Hamburger Hauptbahnhofs getroffen.. Weiß
der Himmel,aber am Anfang ging alles schief.Erst war Bombenalarm am Hauptbahnhof
und der Verkehr brach natürlich zusammen. Die gecharterten Busse
der Hanseatic-Tours,die schon bessere Tage gesehen hatten, kamen dadurch
erst leicht verspätet am Bahnhof an. Die stoische Ruhe der Allermeisten
aus Kiel und Flensburg war bewundernswert.
Dann fuhren wir in 2 Doppeldecker-Kabriolettbussen durch das überfüllte
Hamburger Stadtgebiet. Getreulich wurden alle Highlights Hamburgs angefahren
und abgehakt.Alster,Elbe,Rathaus,Speicherstadt und Pöseldorf,ihr
kennt das ja. Natürlich wurden die üblichen Witze von den Stadtbilderklärern
im Bus gerissen. Meere in Hamburg: Häuser Meer.Abends Lichtermeer
und dann gar nichts mehr u.s.w.Da gab es doch bei uns Hamburger Senioren
tatsächlich einige geborene Hamburger Damen,die zum ersten Male eine
Stadtrundfahrt durch unser schönes Hamburg machten.Schämen sollten
die sich.
Dann wurden wir nach fast 2 Stunden hungrig in der St Pauli-Hafenstraße
ausgeladen und nichts wie rein in das Fischerhaus. Hier bekamen wir in
Weltrekordzeit superschnell unsere Getränke und das vorbestellte
Essen. Das Geschnatter von 125 Senioren/Innen während der Mahlzeit
war grandios.Hier kamen Ulla Nahruhn und meine Wenigkeit die ersten Lobeshymnen
zu hören.Das Lokal war Spitze und die Aussicht auf Elbe und Blohm
und Voss ebenso.Einige bedauerten tatsächlich,daß wir die Queen
Mary 2 und die A380 nicht vorbei fahren und fliegen ließen. Aber
man kann ja nicht alles ordern.Man muß sich auch etwas fürs
nächste Mal aufbewahren.
Jetzt ging es zum Barkassenanleger Altona. Natürlich ließ es
Petrus hier ordentlich regnen und hier konnte man 125 nasse Damen und
Herren erleben. Aber das war ein Gemeinschaftsereignis und ich bewunderte
die Leidensfähigkeit unserer Senioren/Innen.
Dann
kam die Bügeleisenbarkasse angerauscht und nahm alle mit Leichtigkeit
an Bord. Das hättet ihr sehen müssen,wie die Gisch vorne am
Bug hochstieg und über das ganze Schiff hinwegfegte.Eine Station
und wir waren in Neumühlen angekommen.Der Regen hatte pünktlich
aufgehört und die paar Schritte zur Seniorenresidenz Augustinum waren
schnell und trocken geschafft. Dann mit dem Außenlift und weil der
das nun nicht schaffte, auch die 3 Innenlifte zur grandiosen Glaskuppel
im 13 Stock hoch.Hier wurden von uns fast sämtliche Plätze im
fantastischen Kuppelrestaurant besetzt.Die Aussicht über Elbe,Stadt
und Hafen war atemberaubend und für uns alle ein Erlebnis. Wir Initiatoren
platzten fast vor Stolz,als wenn wir alles selbst geschaffen hätten.
Dabei hat unserer Oldtimer Heinrich Gottschalt uns auf diese prima Idee
gebracht,hier Kaffee zu trinken.Gute Besserung Heinrich und vielen Dank
für die Idee.
Zurück ging es auf der gleichen Fähre zu den Landungsbrücken.Weiter
mit der U-Bahn bis Hauptbahnhof und durch das Gemuse und Gewimmel am Hauptbahnhof
zu den Zügen.Dann großes Hallo und Verabschiedung unserer Gäste
aus Flensburg und Kiel.
Schachmatt,aber glücklich über den gelungenen Tag gönnten
wir uns ein Bier und einen Jubi.
Ich hoffe ja nur,das wir niemand auf unserem Streifzug durch unser Hamburg
verloren haben.
Vielen Dank auch an unsere Freunde aus Kiel und
Flensburg,insbesondere Gerhard Hansen und Ilse Petersen.
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