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Im
Bayernland und besonders im Bayerischen Wald
hat man immer schon mit dem "Batz" zu kämpfen gehabt.
Die Kinder druckn' sich den "Batz" durch die Finger,
wenns im Sandkasten spuin.
Die Pferdefuhrwerke sind früher durch den "Batz"
auf der Straßn' gefahren.
Die Maler machen auf der Palette an "Batz" an
und schaffen dann einen Kunstakt.
Die Bäcker machen einen Toag (Teig)-Batz und
formen daraus Semmeln, Brezen und Brotlaiberl.
Der Salvermoser-Willi war nach einer Stammtischzeche
auf dem Heimweg, da hat er das Gleichgewicht verlorn
und es hat ihn in den "Batz" neikaut,
da ist ihm der "Batz" durch die Finger gelaufen.
Als er heimgekommen ist, hat ihm seine bessere Hälfte oane batzt.
Er hat eine Stinkwut gehabt und hat einen Camembert
genommen und den zum "Obatzn" gemacht.
Bei
reichlichem Genuss, kann man bei Freund und Feind
einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.
Man
nehme:
Einen weichen Camembert, 60%tig,
eine kleine Zwiebel,
eine Scheibe gekochten Schinken,
einen Esslöffel Butter,
einen Teelöffel Paprikapulver
(edelsüß),
eine Knoblauchzehe,
Sahne, Pfeffer.
Zubereitung:
Den Camembert in Stücke,
die Zwiebel und den gekochten Schinken in kleine Würfel
schneiden,
Butter, Paprika und die Knoblauchzehe(zerdrückt)
bereithalten.
Eine Prise Pfeffer hinzufügen.
Sahne _-nach Gefühl_-beigeben und mit vermengen.
Alles in eine Schüssel geben und
(wie Frikandellenteig) mit der
(sauberen!) Hand gut durchkneten
bis der "Batz" zwischen den Fingern herausquillt.
Der Käseteig muss zum Schluss "matschig/batzig" sein.
Mit Salzstangen garnieren.
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