"Gutes Fotografieren erspart die Bildbearbeitung"
Präsentation/Vortrag der Firma "Panasonic" am 14.12.2006 am Berlinertor

Nikolaus Johann schreibt:

Liebe Freunde,

Zunächst wollte ich über die Präsentation/Vortrag der Firma Panasonic keinen Bericht schreiben. Aber nach dem ich eine ganze Reihe von positiven Mitteilungen und Zuschriften erhalten habe, obwohl es vorher einige negative Stimmen wegen einer solchen Veranstaltung gab, will ich kurz berichten.

Unser bekannter Raum in der HAW war proppevoll mit 18 erwartungsvollen SNHH-lern und -innen wie schon lange nicht mehr. Dieter Seidel hatte die nötige Anzahl an Stühlen herbei geholt, so dass alle einen Sitzplatz erhielten. Leider, mit etwas Verspätung, die nicht allein auf das Konto von Herrn Bolatzky ging, begann er den Vortrag. Auf die Einzelheiten, die wir alle mehr oder weniger kennen, nämlich Verschlusszeit, Blende, Schärfentiefe, Brennweite usw. brauche ich wohl nicht näher eingehen. Wichtig und vielen neu war jedoch, dass es, je nach Anwendung, viel entscheidender ist, dass die Kamera ein gutes Objektiv hat und dass dann die Auflösung (Megapixel) eine weniger wichtige Rolle spielt. Gelernt haben wir auch, was die Angabe " Kamera mit 3xZoom" aussagt. Das bedeutet, die Kamera hat eine Brennweite von 3 mal 35mm (bezogen auf das Kleinbildformat 24x36mm). Auch ist es wichtig, dass Kameras mit langen Brennweiten (Tele-Objektiv) mit einem Bildstabilisator ausgerüstet sein sollten. Ein solcher Zusatz verhindert das Verwackeln und somit unscharfe Bilder. Nichts desto weniger ermutigte Herr Bolatzky uns, jede Menge Bilder zu schießen, denn bei der digitalen Fotografiererei spielt es keine Rolle, ob ein Bild gut oder schlecht gelungen ist, denn es "kostet" ja nichts. Schlechte Bilder werden einfach gelöscht. Trotzdem kann auch das beste Bildbearbeitungs-Programm aus schlechten Bildern keine Kunstwerke schaffen. Also soll schon bei der Aufnahme des Bildes auf das geachtet werden, was das Bild später aussagen soll, denn ein Foto ist die "eingefrorene Vergangenheit".

Herr Bolatzky erklärte uns die unterschiedlichen Digital-Kameratypen: Spiegelreflex-, Pocket- und Bridge-Kameras. Zwar wussten einige von uns, dass Objektive von "alten" Spiegelreflexkameras mechanisch auch auf die neuen Digitalkameras passen, dann aber nur das volle Format abbilden, wenn es eine Kamera mit Vollformatsensor ist. ---Ich würde gern wissen, ob das alle Verkäufer in den "schweine-billigen" Superläden wissen und das einem Kunden auch richtig erklären können.

Der Vortrag war mit Demonstrations-Bildern im wahrsten Sinne "bildreich", locker und mit Anschauungsobjekten sehr interessant. Unsere Fragen, die Zeit war viel zu knapp für alle Fragen, die wir hatten, obwohl wir die vorgesehenen 2,0 Stunden um fast 45 Minuten überzogen hatten, wurden kompetent und umfangreich beantwortet. Angenehm empfanden alle Anwesenden, dass das Ganze, trotz der zum Ansehen herumgereichten Geräte, keine Verkaufsveranstaltung der Firma Panasonic war.

Jeder von uns merkte, Herr Bolatzky verstand sein Metier.

Schlussbemerkung: Von dieser Veranstaltung gibt es keine Fotos. Waren wir alle soooo beeindruckt?

FG Nikolaus Johann
Position: 9°59'4'' / 53°35'24''

PS: Da hat der Webmaster noch ein Bild vom Rhodos-Urlaub drangehängt. rhodos

Text: Nikolaus Johann Organisation: Nikolaus Johann Fotos: B. Kaiser

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