Kielbesuch des SNHH Juni 2004
Ein kurzer Bericht von der "Kieler Woche". Fazit: die Stimmung war gut, das Wetter weniger gut. Wir Hamburger waren kaum in Kiel angekommen, da fing es kräftig an zu regnen.
Kritische Bemerkungen, wir hätten das schlechte Wetter mitgebracht, konnten wir mit dem Argument erfolgreich begegnen, dass es in Hamburg noch schön gewesen war.


An Bord war es dann ganz kuschelig, solange man drinnen blieb.
Auf der Außenförde wurde es gar kabbelig, einer SN-Freundin aus Kiel wurde ganz anders.
Ich riet ihr ab, in ihrem Zustand einen Kaffee zu bestellen.
Die großen Windjammer konnten wir trotz allem, auch dank der Navigierkünste unseres Kapitän, bewundern. Die Regatten der schnellen Boote wurden wegen Sturmwarnung abgesagt.
Gegen Ende der Seereise klarte es auf, kaum aber waren wir wieder an Land und auf dem Weg zum Jahrmarktvergnügen, als Ilse eine schwarze Wand hinter uns wahrnahm.
Unsere Einschätzung, es handele sich um eine harmlose Verfärbung des Himmels erwies sich als Irrtum. Wir fanden uns wieder dicht gedrängt unter dem schmalen Dach einer Bushaltestelle, um uns tosten Blitz und Donner und es goß in Strömen. Nach Flucht in die Abfertigungshalle einer Fährgesellschaft entschloss sich ein Teil von uns, in 4er-Gruppen mit dem Taxi zum Bahnhof zu fahren. Dort nisteten wir uns im Bahnhofsrestaurant bei Bier, Alsterwasser, Backkartoffeln, Salaten und Schinkenbroten ein, bis es Zeit für die Heimfahrt war. Eine zweite Gruppe hatte sich doch noch auf den Jahrmarkt vorgewagt.
Text: Bernhard Kaiser Foto: Bernhard Kaiser