|
Am 14.5
9:30 haben 20 SeniorInnen die Shell-Raffinerie in Harburg besichtigt
Herr
Reitenbach begrüßte uns
Die Royal Dutch Shell ist in 130 Ländern vertreten. Sie hat weltweit
46.000 Tankstellen
Mit einer Verarbeitungskapazität von 35 Millionen Jahrestonnen ist
die Shell in Deutschland der größte Rohölverarbeiter.
Die Raffinerie-Harburg nahm 1929 ihre Produktion auf. Sie hat heute 470
Mitarbeiter und setzt 4,6 Millionen t proHar durch.
Die Fläche des Werksgeländes beträgt 194 ha, die Länge
des Straßennetzes beträgt 30km und die Länge der Bahngleise
ca. 12km.
Als nächstes Sprach Herr Breitenbach über das Rohöl. Rohöl
ist nicht gleich Rohöl.
In Harburg wird das leichte Nordseerohöl und das schwere, bei Zimmertemperatur
schon feste Venezuela-Rohöl durchgesetzt. Das Rohöl ist ein
Gemisch aus
verschiedenen Komponenten.
In den weiteren Ausführungen ging Herr Breitenbach auf die Mineralölsteuer,
auf
die Umweltkosten, die heutigen Sicherheitsstandard und die hergestellte
Produktpalette in der Raffinerie ein.
Anschließend
machten wir eine Rundfahrt durch die Raffinerie.
Als erstes fuhren wir an der biologischen Abwasserreinigungsanlage vorbei.Alle
Wasserströme durchlaufen diese Anlage.

Der
Kühlturm kühlt das Prozesswasser von 40 auf 5oC herunter.
Die Trennung des Rohölgemisches erfolgt durch Destillation(Bild
oben).
Man macht sich die unterschiedliche Siedepunkte der Komponenten zunutze.
Im Cracker(Bild oben)erfolgt das Zerbrechen der Molekülstruktur
bei ca. 450oC und ca. 10bar Druck.
Die Fertigprodukte werden in großen Tanks gelagert. Vor den Tanks
konnten wir auf einer Wiese brütende Möwen(siehe oben)sehen.
Sie gehören zur Raffinerie.
In Harburg wird der Treibstoff für Toni Schumacher hergestellt. In
der Tankwagenfüllanlage(siehe oben) wird z.B. dem Benzin Dopes
und Farbstoff für die jeweilige Firma zugesetzt.
In der Dämpfungsanlage werden Kondensate aus Anlagen und Tankstellen
verarbeitet.
Gegen 12:00 wurden wir zum Kantinenmittagessen(siehe oben) eingeladen.
Anschließend beantwortete Herr Breitenbach uns weitere Fragen zu
den Produkten und dem Sicherheitsstandard.
Gegen 13:00 bedankte sich Nikolaus Johann bei Herr Breitenbach und wir
verließen das
Gelände nachdem wir unser Gruppenfoto gemacht haben.
|