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Heute
am 18.08.04 waren 23 Mitglieder des SnHH in der Streckenzentrale Schlump
der Hamburger Hochbahn. Nikolaus Johann hat uns den Besuch organisiert.
Frau Rasmussen und Herr Richter von der HHAG haben uns alles gezeigt,
was man wissen sollte, wenn man die U-Bahn als Fahrgast benutzen will.
Das geht bei dem Fahrkartenautomaten los. Hier kann perTelefon Hilfe und
Auskunft erteilt werden. Die Treppen und Fahrstühle, sowie Notrufsäulen
werden mit Videokameras überwacht.Natürlich auch die Bahnsteige
mit den einfahrenden Zügen.
Der Haltestellenüberwacher sitzt z. B. in der Streckenzentrale Schlump,
die für 10 Haltestellen zwischen Landungsbrücken und Hoheluftchausse
der Linien U2 und U3 zuständig ist. Hier werden die Haltestellen
im 7 Sekunden Rhythmus per Video überwacht und auch sofort alle Maßnahmen
getroffen, wenn in den Zügen oder Bahnhöfen ein Unfall oder
eine Straftat passiert.Sollte eine Person auf den Gleisen sein,werden
alle Zugführer und der Sicherheitsdienst informiert und die nötigen
Maßnahmen ergriffen.Auch kann man erkennen, ob der Zug im Plan ist.
Grün 0-2 Minuten. Rot 2-5 Minuten und wenn weiß aufleuchtet,
ist der Zug zu früh. Der ganze Zugverkehr ist rechnergesteuert. Es
kann kein Zug auf dem voraus fahrenden Zug auffahren. Denn das System
läßt den Zug in den besetzten Abschnitt nicht einfahren und
wird dafür sorgen,daß der Zug zwangsgebremst wird. Alle Züge
und die Zugbewegungen werden auf einem großen Display optisch angezeigt.
Wichtig für Senioren, die mit der U-Bahn fahren ist: Sich möglichst
immer im Bereich der Notrufsäulen aufhalten. sich nicht scheuen,
die Auskunft per Hebel an der Säule zu bitten, daß man sie
im Auge behalten möchte, wenn man sich spätabends unsicher fühlt.
Vorne beim Fahrer einsteigen oder im Zug den Fahrer bei unklaren Situationen
per Rufknopf kontaktieren.
5 Millionen Euro muß die Hochbahn jedes Jahr für die Beseitigung
von Vandalismusschäden aufbringen.
Die Gruppe des SnHH durfte in einem nigelnagelneuen U-Bahnzug um den gesamten
Ring über Barmbek fahren.
Dieser Zug hat eine Sprinkleranlage mit 70 Liter Löschmittel in jeden
Wagen. Ein Feuerlöscher, der ,wenn man die Zugangsklappe öffnet
, sofort blaue und orange Funkellichter auslöst, so daß die
alarmierte Feuerwehr sofort weiß, in welchen Waggon der Löschfall
ist.
Wir durften vorne im Zugführerabteil den Zug fahren. Den rechten
Fuß müssen die Fahrer immer auf einem Pedal drücken.Sonst
bleibt der Zug stehen .Das Beschleunigen und Abbremsen geschieht mit einem
kleinen Hebel.Natürlich wollte ein jeder von uns den Zug einmal fahren.
Das brachte nicht nur den den Männern spaß.
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