|
"Helfen
kann Jeder" und
"Der
Beruf des Feuerwehrmannes ist der schönste Beruf der Welt",
sagte glaubwürdig Herr Wolter, der die Gruppe des Seniorennet-Hamburg
e.V. am 10. Dezember 2003, über 90 Minuten über die Aufgaben
der Feuerwehr Hamburg und über sinnvolle Brandverhütung aufklärte.
Über 20
Damen und Herren des SnHH e.V. waren gekommen und hörten sich an,
was man bei einer Brand-Meldung am Telefon dem Beamten sagen muß:
- 1. Wer
meldet? 2. Was ist passiert? 3.Wo ist der Brandort?
4.Wie kommt man zum Brandort? 5.Welche Maßnahmen
sind ergriffen?
- Jeder, der einen
Brand-oder Notfall sieht, soll die Feuerwehr rufen,
denn sonst verlässt vielleicht sich jeder auf jeden.
Während diese
Angaben gemacht werden, ist schon der Alarm ausgelöst und die Feuerwehrbeamten
sitzen schon in Ihren Fahrzeugen und ziehen ihre bis zu 40 Kg schweren
Schutzanzüge an. Alleine die Sauerstoffflasche wiegt 15 Kg. Das weitere,
wie Hydranten, Hinweisschilder, Behinderte im Haus, wird den Feuerlöschzügen
während der Fahrt mitgeteilt.
Stolz ist die Feuerwehr,
dass im Stadtgebiet jeder Einsatzort in 5 Minuten erreicht wird. In den
ländlichen Bezirken werden auch die Freiwilligen Feuerwehren tätig.
Wichtig ist,
wenn das "Lüla,lüla," des Feuerwehrzuges erschallt,
dass die Autofahrer blinken und rechts an die Straßenkante fahren.
Die wenigsten
Menschen werden nicht durch Feuer getötet, sondern durch das Rauchgas.
Was ist dagegen zu tun? Preiswerte Rauchmelder gibt es schon beim Discounter
für unter 4 Euro. Sie sollten im Wohnungsflur und Schlafzimmer installiert
werden. Während man schläft ist der Geruchsinn weitgehend ausgeschaltet.
Ein Einatmen von Rauchgasen, die Salzsäure durch verbrannte Kunststoffe
entwickeln, haben oft bleibende gesundheitliche Schäden verursacht.
Ist man in einem mit Rauchgas gefüllten Raum, runter mit der Nase
auf den Teppichboden, dort ist vielleicht noch Luft zum Atmen und sehr
warme Türen nur in voller Deckung leicht öffnen und wenn nötig
sofort wieder schließen, denn sonst verteilt sich das Rauchgas auf
weitere Räume.
Jeder Hamburger
Feuerwehrmann ist auch Rettungssanitäter und den Anordnungen der
Männer ist sofort folge zu leisten. Sie haben auch Feuerschutzhauben
dabei, die den Brandschutz für die zu Rettenden für die Dauer
der Rettung gewährleisten.
Ein Feuerwehrmann
hat eine 56 Stunden-Woche. Er tritt im Idealfall nach einer handwerklich-technischen
Lehre und einer Eignungsprüfung mit 20-22 Jahren bei der Feuerwehr
ein. Er muss fit wie ein Turnschuh und schwindelfrei sein. Er darf keine
Vorstrafen haben, denn er wird Beamter.
Wir haben einen guten
Einblick in die Arbeit der Hamburger Feuerwehr bekommen und betrachten
die verantwortungsvolle Tätigkeit der Feuerwehrmänner mit Hochachtung.
Gleich morgen werde ich mir einen Rauchgasmelder kaufen.
Dank an
Nikolaus Johann, der uns diesen Besuch bei der Hamburger Feuerwehr ermöglichte.
|