Besuch der Hafenlotsenstation

17 weibliche und männliche Senioren des Hamburger Seniorennet trafen sich um 10 Uhr bei Brücke 3 auf den Landungsbrücken.

Schneller Wind und Regenhuscher begleiteten unsere Fahrt mit der Finkenwerder Fähre zum Seemannshöft. Hier empfing uns Jenny Schade, die uns 45 Minuten lang einen Vortrag hielt über die Lotsenstation und die 64 Hafenlotsen, die zu 80 Prozent nachts alle Schiffe über 1000 Tdw in den Hamburger Hafen und wieder hinaus lotsen müssen. Das möglichst ohne Zwischenfälle.

Rechtzeitig hatte Jenny Schade und der Wachleiter Herr Meyer, das große Containerschiff "CMG Verlaine" und ein brasilianisches Kriegsschiff vorbeifahren lassen, als wir die Wachzentrale mit den vielen Computerschirmen und Druckern besichtigten.
Bei Kaffee, Tee und Kuchen, den das Neumitglied Ursula Fosseck als Einstand gebacken hatte, ließ es sich die große Runde im Konferenzsaal wohl sein. Jedenfalls waren die beiden Kuchenbleche leer.

Herr Mertens, der Leiter des Nautischen Zentrums nebenan, nahm sich viel Zeit, um uns an den Bildschirmen die Radarüberwachung des Hamburger Hafens auf das Genaueste zu erklären. Fasziniert sahen wir die gelben Blinklichter, die jedes ein Schiff darstellten .

Wir mußten uns von der Radarstation losreißen, denn der Fährdampfer sollte uns zurück zur Landungsbrücke bringen. Nach 4 Stunden waren wir wieder zurück.
Text: hfosseck@gmx.de Foto: Kurt Berger