Besuch der Norddeutschen Affinerie |
||
|
Wir (18 Personen) waren am 19.8.2002 zu Besuch in der Norddeutschen Affinerie auf der Peute. Wir wurden herzlich empfangen von Herrn Rinne und in einen großen Besucherraum geführt. Der Raum war wohl früher mal eine Produktionshalle. Bei reichlich Kaffee, Tee, Säften und Keksen wurde uns erst ein Film gezeigt "Die Welt des Kupfers". Anschließend gab uns Herr Rinne viele Informationen über die Geschichte der "Affi" und über die Produktion, und zwar mit Hilfe einer gut gemachten Power Point Präsentation. Viele Produktionsgänge sind notwendig, bis das Endprodukt 99,9%ig reines Kupfer die Fabrik verlassen kann.
Die Produktion der Kupferkathoden erfolgt aus Kupfererzen und Recyclingmaterialien wie z.B. Altkupfer. Die Erze werden bereits von den Minengesellschaften in den Ursprungsländern zu einem Konzentrat aufgearbeitet, das durchschnittlich 30 % Kupfer enthält. Altmetall wird hauptsächlich in Europa gekauft. Das ankommende Material wird zu Paketen gepreßt und mit überschüssiger Energie aus der Konzentratverarbeitung umweltfreundlich eingeschmolzen.
Vollgestopft mit Informationen wurden wir zu einer Betriebsbegehung eingeladen.
Dazu mussten wir Schutzhelme und Kittel sowie Schutzbrillen anlegen. Mit
einem Kleinbus wurden wir in das Werk Ost gefahren. Wir besichtigten eine
riesige Lagerhalle, wo das Kupferkonzentrat zwischengelagert wird, das
auf dem Wasserweg in großen Schuten kontinuierlich angeliefert wird.
Wir konnten einen kurzen Blick in eine Fabrikationshalle werfen, wo sich
Schwefelschmelzöfen, diverse Konverter und Als Höhepunkt der Besichtigung durften wir in die riesige Halle
der Elektrolyse gehen. Dort war es sehr warm und stickig. Herr Rinne erzählte
uns viel über Anoden und Kathoden. Vollautomatisch werden große
Platten bewegt, die 21 Tage in die Elektrolyse gehängt werden, bevor
das reine
Menschen haben wir wenig gesehen. Verloren rasten einige Wenige auf Fahrrädern und auf riesigen Gabelstaplern durch das Gelände. Es sollen im Konzernverbund über 3000 Mitarbeiter beschäftigt sein. Wir haben keine 100 gesehen. Betäubt von Hitze, Gestank und Staub wurden wir zu der Besucherhalle zurückgefahren und gaben dort gern unsere Schutzkleidung wieder ab. Dann ließen wir es uns am Mittagstisch wohl sein, bei Nudeln und Gulasch und vielen Getränken (die Hitze hat uns sehr durstig gemacht). Vielen Dank lieber Nikolaus Johann ( hn7929724@hansenet.de ), das war sehr interessant. Wer sich genauer über die Kupferproduktion informieren will, da gibt es eine Website der NA: www.na-ag.com |
||
| Text: A.Chidiac@hansenet.de | Foto: | |